September

Letzte Woche habe ich mit aller Kraft versucht, den Sommer noch ein wenig zu halten. Ich trug ein schönes kurzes Sommerkleid zur Arbeit und lies mich auch am Freitag, als es schon kühler wurde, nicht von kurzärmligem Oberteil und halboffenen Schuhen abhalten – auch wenn im Rest des Büros bereits viele auf 3/4 oder langarm umgestiegen waren.

Meine Sommer bestehen oft aus viel Arbeit, viel Schreibtisch und viel Vertrösten. Schon ein einzelner Tag in der Sonne oder draußen im Garten bedeutet für mich dann am Ende das, was man im Rückblick als „schöne Sommertage“ ansieht. Ich weiß, dass man als Student „ja alle Freiheiten hat“, auch mal die Hausarbeiten Hausarbeiten sein zu lassen und dass das anderen oftmals auch ganz gut gelingt. Dennoch besteht mein Sommer in der Rückschau oft aus der Frage „Wo ist die Zeit nur hin?“ und dem Gedanken an strahlenden Sonnenschein draußen und blasse Haut drinnen.
Macht aber nix!

Ich genieße trotzdem, was ich an Sommererinnerungen habe: im selbst aufgeblasenen Schwimmbecken plantschen, Himbeeren pflücken bzw. „sie mir in den Mund wachsen lassen“, mein neues Lieblingskleid tragen, auf dem Freakstock sogar ein wenig braun werden – genauso wie eine bestandene Prüfung und eine abgegebene Hausarbeit im letzten Semester sowie einen super Job in der vorlesungsfreien Zeit.

Der August verging wirklich wie im Fluge!

Jetzt heißt es, sich mit dem kommenden Herbst anfreunden. Mit letzten Sommertagen, die einem vielleicht noch wie Juli oder August erscheinen werden. Mit Dunkelheit am Morgen. Mit einem hoffentlich wunderschönen September, der bei mir schon voller Pläne ist!

Was sind eure schönsten Sommererinnerungen?
Und mit welchen Wünschen startet ihr in den Herbst?

3 Gedanken zu „September

  1. Ich frage mich auch, wo die Zeit nur hin geht. Die Wochen vergehen und schnell ist ein Monat um und je älter man wird, desto schnell ringt die Zeit. Frustrierend nur der Gedanke, dass der Sommer nun bald vorbei ist und dann folgen die dunklen, nassen und kalten Tage…

  2. Ganz einfach für mich ist dieser Sommer der Heilung des verletzten wunden Herzens :)
    soviel ist geschehen :)
    und ich bin soooo dankbar darum :)
    glg

  3. Pingback: Sommerabschied und Herbstliebe | Preach it, Baby!

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