25

Hier sind wir nun
Gestrandet
In der Welt der Erwachsenen
Knie aufgeschlagen
Am Boden der Realität
Für diese Kratzer
Reicht ein Trostpflaster nicht aus
Die Zukunft, die so strahlend schien
Wird fleckig, wenn man nach ihr greift

Die Welt, die wir
Erobern wollten
War doch viel zäher als geplant
Haben uns verhoben
An unsrer scheinbar leichten Last
Fetzen von zerplatzten Träumen
Weh’n wie Fahnen in der Luft
Dieses Leben ist uns viel zu groß
Und keiner sagt, da wachsen wir noch rein

(c) Stefanie Seibel

Mich begleitet dieses Gedicht schon seit einigen Jahren. Ich habe Stefanie Seibel auf der Seite webstories entdeckt und es ist schade, dass sie dort schon so lange nichts mehr veröffentlicht hat. Im Emailkontakt schrieb sie mir aber, dass es sicher spannend wäre, nun ein Gedicht mit dem Titel „30“ zu schreiben.. Das denke ich auch und es würde mich sehr interessieren!

Vielleicht fühlt sich ja aber auch ein Leser hierzu berufen? ;-)

4 Gedanken zu „25

  1. Es ist ein sehr schönes Gedicht, früher mochte ich so was auch – das passte zu meiner Stimmung als das Leben vielleicht noch etwas wirr war. Heute mag ich eher Gedichte mit positiven Klang. Weniger melancholisch.
    Wieso schreibst Du nicht selbst ein Gedicht? Du kannst doch so wunderbar mit den Worten umgehen. ;-)

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