Tipps gegen Winterdepression

Um der Winterdepression vorzubeugen, gibt es einige hilfreiche Tipps, die ich gerne mit euch teilen möchte.

  1. Soviel Sonne tanken wie nur möglich!
    Die UVB-Strahlen der Sonne regen die Haut dazu an, Vitamin D zu produzieren. Gerade im Winter, wenn man sich weniger draußen aufhält, kann ein Mangel an Vitamin D entstehen, was zu depressiven Verstimmungen führen kann. Die wenigen Sonnenstunden sollte man also ausnutzen!
  2. Bewegung, auch wenns schwer fällt!
    So leicht es auch scheinen mag, sich einfach nur aufs Sofa zu verkriechen – auf Dauer tut man sich keinen Gefallen damit. Besser ist es meiner Erfahrung nach, einen kurzen oder langen Spaziergang zu machen und sich erst spätnachmittags oder abends wirklich zurückzuziehen – dann kann man die gemütlichen Stunden erst recht genießen!
    Bei meinem Herbstspaziergang heute sah ich vor allem Kinder, die sich am Ballspielen und Drachensteigenlassen erfreuten.

  3. Einen Blick für die schönen Dinge entwickeln!
    Draußen ist es trist, morgens im Dunkeln zur Arbeit und abends im Dunkeln wieder zurück, jeder Tag wie der andere – dieser Trübsinnigkeit sollte man auf keinen Fall auch noch Vorschub leisten. Der Rat, einen Blick für die schönen Dinge zu entwickeln, gilt für jede Jahreszeit, ist aber im regnerischen November oder im grauen Februar besonders wichtig. Haltet die Augen offen!

  4. Nicht alleine bleiben!
    Manchmal kann es schön sein, in der dunklen Jahreszeit allein zu sein, seinen Gedanken nachzuhängen und die Ruhe dabei einfach zu genießen. Wer mich nach meinen wenigen Beiträgen hier schon ein wenig einschätzen kann, weiß, dass ich diese einsamen Momente immer wieder schätze und aus ihnen auch viel Kraft und Energie tanke.
    Trotzdem finde ich es sehr, sehr wichtig, gerade bei depressiven Verstimmungen nicht alleine zu bleiben. Auch wenn man vielleicht einen Weg auf sich nehmen muss, um Freunde zu treffen, kann gerade die Begegnung mit ihnen anregend und aktivierend sein und dadurch andere fehlende Außenreize ersetzen.
    Schreibt lange Briefe oder verschickt eine Postkarte, ruft einen Freund an, von dem ihr lange nichts gehört habt, trefft euch mit eurer Freundin auf einen Tee oder zu einem gemeinsamen Spaziergang – aber verkriecht euch nicht monatelang in eurer Bude :-)
  5. Obst und Gemüse essen! (Hihi, der Oma-Tipp!)
    Diesen Tipp hätte ich fast vergessen ;-) Hierzu habe ich in den Weiten des Internets sogar den Verweis auf eine britische Studie entdeckt, in der festgestellt wurde, dass der Konstum von Gemüse, Obst und Fisch das Risiko für Depressionen senkt.
    Ob es also nur ein Apfel zwischendurch ist oder ihr gleich aus den Vollen schöpfen wollt, liegt an euch!

    (Okay, ich gebe es zu: Der Gemüsekorb ist nicht aus dieser Jahreszeit ;-))

Es gibt bestimmt noch viel mehr Tipps gegen trübe Stimmung – und ich bin gespannt auf eure Kommentare: Was sind euer Geheimrezept in der kalten Jahreszeit? Wodurch wird euch warm ums Herz, was macht euch besonders glücklich?

Ich wünsche euch ein schönes erstes Novemberwochenende!
Liebe Grüße! Mathilda

7 Gedanken zu „Tipps gegen Winterdepression

  1. Wenn man den ganzen Tag arbeitet ist es echt schwer die Sonnenstrahlen zu genießen. Man fährt im Dunkeln zur Arbeit und kommt im Dunkeln wieder nach Hause. Zum Sport draußen reicht die Zeit auch nicht mehr in der Woche. Eine blöde Jahreszeit. Werde wohl meine Sport-DVDs auspacken… Dafür lese ich im Herbst/Winter mehr als im Sommer.

    • Für das Lesen ist es wirklich eine schöne Jahreszeit! Ich kenne es auch mit „Im Dunkeln zur Arbeit und im Dunkeln wieder nach Hause“. Auf Dauer ist das schon zermürbend. Da bleibt nur, die freien Tage / Wochenende dann auch auszunutzen. Oder vielleicht auch mal die Mittagspause und eine Runde um den Block zu spazieren. :-)

  2. Hi mein Tipp, ist lecker Tee trinken (gibt soviele tolle tee´s) am liebsten bitte kein FRÜCHTETEE ;) alles andere geht bei mir :D
    Ich liebe es Kerzen anzumachen ;) die Wohnung so langsam schön zu dekorieren, Filme gucken, Bücher lesen :)
    Spieleabende :D ja das ist was feines ;)
    lg

  3. Pingback: Winter in der Grossstadt und der freie Wille | Mentaler Ballast

  4. Pingback: Nochmal die Winterdepression… « Preach it, Baby!

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