Danach

Sonnenuntergang

I

Leicht flaues Gefühl im Magen, das ich mit Lektüre und Telefonieren zur Seite schiebe. Nichts denken, einfach nur hin. Kann es denn aufwühlender werden, als es damals war?

II

Eine Form von Verzweiflung und Schock: sehen, fühlen, fallen, sich festkrallen am Verstand, einmal tief durchatmen und es überquatschen. Sich auf die Insel der Plauderei zurückziehen. Die Frage nach der Identität? Ausgeblendet, verdrängt. Was ich sehe, kann ich nicht verstehen.

III

Schubweise und unbeirrt wie kleine Luftbläschen im Wasser kommen die Gefühle an die Oberfläche, bahnen sich ihren Weg in mein Bewusstsein. Ich lese in einer Zeitschrift, die Sätze fügen sich in meinem Kopf zusammen, malen mir die Vergangenheit noch einmal greifbar vor Augen. Jürgen Vogel
IV

Beim Lesen der folgenden Frage schließlich ein klein wenig Erleichterung:

Zu schwer

Manchmal liegt die eigentliche Stärke wohl weniger im Kämpfen und Ringen als vielmehr im Loslassen.

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