Musikalische Schätze: Patti Smith

[Frederick][Dancing Barefoot]

Eine große Wohnung in Berlin. Groß, im Sinne von: riesig. Eigentlich waren das mal zwei Wohnungen, aber die Besitzer haben einen Durchbruch geschaffen, um für sich und das Kind mehr Platz zu schaffen. Das Kind heißt Ella, ist klein und süß und hat ein französisches Kindermädchen, weil die Eltern es gern zweisprachig aufwachsen lassen wollen, selbst aber nur deutsch sprechen. Wobei: Die Mutter spricht platt, der Vater hochdeutsch. Das wäre doch schon mal was, mit der Zweisprachigkeit.

Ich bin hier, ohne die Familie zu kennen, es sind Verwandte meines Studienfreundes, eines plattdeutschen Bauernsohns und angehenden Pfarrers, der zur Verstärkung noch einen weiteren plattdeutsch sprechenden Freund mitgebracht hat. Die beiden Jungs liegen auf ihren Matten, ich auf dem Bett, nahe am Fenster, als die Sonnenstrahlen uns wecken.

Der Studienfreund und ich erkunden die CD- und Plattensammlung des Vaters von Ella. Wir lesen Zeitung, trinken gemütlich unseren Kaffee und genießen den Morgen. Hier höre ich die CD „LAND (1975-2002)“ von Patti Smith zum ersten Mal.

[When doves cry][Pissing in a river]

3 Gedanken zu „Musikalische Schätze: Patti Smith

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