Liebeserklärung an: How I met your Mother

Die Blogosphäre ist voll von Beiträgen über How I met your mother. Nahezu jeder findet diese Serie klasse, herausragend, unterhaltsam, lustig und einfach nur gelungen. Der Witz, die Dialoge, die Freundschaften, die charakteristischen Vor- und Rückblenden… diese Serie ist ein Lichtblick neben Serien, die ich hier nicht nennen sollte.

Und trotzdem komme auch ich nicht umhin, hier zu erklären: Ich finde diese Serie großartig! Und vor allem: Ich liebe Barney Stinson. Jaja, schreit es mir ins Gesicht: Alle finden Barney toll. Aber ich, ich finde ihn WIRKLICH toll.

Auf tumblr schrieb jemand: Bei How I met your mother geht es nicht darum, wie Ted die Mutter trifft, sondern es geht darum, wie Barney und Robin sich treffen, Bros werden, sich verlieben und schließlich heiraten. Und je länger ich die Serie schaue, desto mehr muss ich dem zustimmen.

Barney und Robin sind beide nicht unbedingt die Besten darin, ihre Gefühle zu zeigen, und das macht sie für mich so echt und liebenswert. Auch gegenüber dem jeweils anderen zeigen sie sich oft cooler als sie es sind. Doch dann sitzt Robin heulend unter dem Tisch oder Barney hat seine Sekunde, die ewig dauert, als Robin sich doch für Kevin entscheidet.

Ich liebe den Abend, an dem Barney Robin tröstet, nachdem ihr Jugendfreund aus dem „Sandcastles in the Sand“-Video ihr zum zweiten Mal den Laufpass gegeben hat. Wie er auf alle coolen Sprüche verzichtet und sie aufmuntert. Und wie sie schließlich auf Robins Sofa sitzen und wieder und wieder das Musikvideo schauen.
Oder die Szene, in der sie im Auto sitzen und sagen: Ach, wie gut war das, dass wir uns nicht geküsst haben. Und sich dann doch küssen.
Und dann gibt es natürlich noch eine Szene, auf die ich doch sehr gespannt bin…

Aber was das Beste an der Serie ist:

Ich sitze nicht davor und wünsche mir ein Leben wie das von Ted, Marshall, Lilly, Barney und Robin… nein, ich wünsche mir keine Freunde, mit denen ich jeden Abend in einer Bar abhängen kann, die immer für mich da sind und an allem Anteil nehmen, was ich mache und fühle. Ich wünsche mir auch keinen Partner, der nicht nur mein Freund und Mann, sondern auch mein „Bro“ und somit bester Kumpel ist.

Sondern wenn der Abspann läuft, kehre ich zurück in mein eigenes Leben… ich lese meine Emails und lass mich von lieben Nachrichten überraschen, ich rufe eine Freundin an, obwohl wir uns erst vor wenigen Stunden gesehen haben, ich schaue auf und vor mir steht ein Teller voller Pfannkuchen, weil da jemand gemerkt hat, dass ich hungrig bin.

Ich brauche mir die Freundschaften aus HIMYM nicht zu wünschen, weil ich sie längst in meinem Leben habe. Und das ist das Beste an dieser Serie: Sie zeigt mir, wie unglaublich dankbar ich für mein eigenes Leben sein kann.

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch in ein wundervolles Jahr 2014!

5 Gedanken zu „Liebeserklärung an: How I met your Mother

  1. Ich mag diese Serie auch, es gibt zwar noch eine Sitcom, die mir mehr gefällt. ;) Barney ist sowieso der Star der Serie, was höchstwahrscheinlich nie so geplant war. Ich mag seine Figur auch, er ist auch ein toller Schauspieler. Niemals würde man glauben, dass der Darsteller von Barney im realen Leben homosexuell ist, so glaubhaft bringt er uns die Figur rüber.
    Ich habe zu Weihnachten mir die Box von Ally McBeal gewünscht, eine alte Serie, aber ich mochte sie auch sehr. Die werde ich mir in der restlichen Winterzeit anschauen. ♡
    ✿ Ein Frohes Neues Jahr! ✿

  2. Pingback: #aprillove2015 – What nourishes me | Preach it, Baby!

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