Gedankenpflanzen

Deine Worte sind Gedankenpflanzen in meinem Kopf.

Während du schon längst gegangen bist, wachsen sie unaufhörlich weiter.

Sie brauchen nur wenig Luft, wenig Licht, wenig Wasser.

Wie Kakteen in der Wüste sind sie: widerstandsfähig, genügsam und beständig.

Ich sehe sie vor mir, wenn ich die Augen schließe. Ich lese deine Worte in meinem Kopf.

6 Gedanken zu „Gedankenpflanzen

  1. Das erinnert mich an etwas, dass meine Mama ab und zu sagte. „Was soll man mit einem Menschen anfangen, der nicht einmal Erde im Kopf hat? Wenn wenigstens Erde vorhanden wäre, dann könnte man etwas darin anpflanzen!“ Ich sollte vielleicht hinzufügen, dass es um jemanden ging, der wirklich dummen Mist gebaut hatte. Mir blieb es deswegen im Gedächtnis, weil ich mir damals dachte, woher will man denn wissen, ob Erde da ist oder nicht? Und natürlich die Frage, habe ich selbst genug Erde, für all das, was andere in mir anpflanzen wollen und was ich selbst pflanzen will? Oder muss ich zwischendurch wieder Pflanzen rausreißen? Ich verstand den Satz meiner Mama ganz und gar nicht negativ.

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