How to be alone

Das folgende Video hat mich durch das Jahr 2014 begleitet, mich immer wieder getröstet und mir ein Lächeln geschenkt. Daher möchte ich es hier mit euch teilen:

Insbesondere die letzten Verse haben es mir angetan:

…take silence and respect it. if you have an art that needs a practice, stop neglecting it.
if your family doesn’t get you, or religious sect is not meant for you, don’t obsess about it.
– you could be in an instant surrounded if you needed it
If your heart is bleeding make the best of it
There is heat in freezing, be a testament.

9 Gedanken zu „How to be alone

  1. Ja, es ist sehr schön. Die nächste Stufe wäre das physische Allein sein und NICHTS TUN dabei :) Ich kann Stunden alleine mit Serien und Stricken verbringen, auch in der Öffentlichkeit in Cafés, alleine sitzen, lesen, lernen. Aber einfach in den Wald gehen, alleine, oder durch die Stadt spazieren und mich dabei weder mit Musik noch mt Hörspielen zu beschäftigen ist, je älter ich werde, desto schwieriger, und in meinem Falle ist das Smartphone da (bedauerlicherweise) ein negativer Faktor. Der Wunsch „verbunden“ zu sein, treibt mich dazu, immer wieder zu checken, was so los ist, nur um zu merken, dass es unbefriedigend ist, weil es gar nicht die Art „Verbindung“ ist, die ich suche (das englische „connected“ passt hier irgedwie besser).

    Nachdenklich, ja.

    • Mal wieder danke für deinen Kommentar. Ich habe ein wenig darüber nachgedacht, wie es mir selbst mit dem allein sein geht, auch mit dem physischen Allein sein, das du beschreibst. Ich gehe sehr gern spazieren (komme gerade erst von draußen rein), oft ohne Smartphone und wenn doch mit Smartphone, dann, weil ich evtl. ein Foto von etwas machen möchte. Ich sitze auch gerne allein auf dem Sofa (ohne Musik oder TV) und bin einfach für mich und denke. Meinst du das? Allein sein ohne Ablenkung, das ist ganz auf sich selbst geworfen sein. Den Wunsch, mit anderen verbunden zu sein, kenne ich sehr, sehr gut. Digital gesehen bin ich deshalb gern in Internetforen oder schicke kleine Nachrichten bei Twitter ;)

  2. In letzter Zeit fiel mir auf, dass ich ein Problem damit bekomme, allein zu sein. Früher war ich ständig allein bzw. ich habe alles allein gemacht. Jetzt bin ich nur sehr selten allein. Nur wenn ich etwas für mich wichtiges machen will, bin ich es weiterhin. Irgendwie sehe ich das nicht ein. Warum bin ich allein, wenn ich diese Sachen doch mit anderen erleben will?
    Ich glaube, dass Problem liegt manchmal nicht beim bewussten Allein sein, sondern beim nicht allein sein wollen und es dennoch sein…

    • Ja, ganz bestimmt. Ich finde, das Video macht es einem leicht, sich mit dem Allein sein anzufreunden. Trotzdem gibt es den Wunsch, mit anderen zusammenzusein und dem darf man auch nachgehen. Bliebe die Frage, wie man damit umgeht, allein zu sein, wenn man es doch nicht will?

  3. Ganz von allem abgesehen, möchte ich hier auch nochmal schriftlich und für alle lesbar festhalten, dass dein Blog auch mich immer wieder inspiriert und ich ihn, in unregelmäßigen Abständen zwar, aber dennoch gern lese :) Danke.

  4. Pingback: Was mir von 2014 in Erinnerung bleiben wird | Preach it, Baby!

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