Es muss nicht perfekt sein, 1

An anderen Menschen mag ich das Unperfekte. Die kleinen Fehler und Schwächen, die Stellen, die gern verborgen werden, aber sich doch klammheimlich immer wieder an die Oberfläche schleichen. Ich kann gut damit leben, wenn ein Text oder ein Gedicht an einer Stelle holpert, das Ende nicht ganz perfekt ist oder das Versmaß einmal nicht stimmt. Ich sehe den Gedanken, den die Schreiberin dabei hatte und ja, ich mag diesen Gedanken. Ich halte ihn in der Hand wie eine warme Brezel und atme seinen Duft ein. Die Verse schon fast vergessen entführt mich das Wort, das aus der Reihe tanzt, in seine Welt. Es ist die Welt dieses Gedankens, hier gehört er hin und passt ganz perfekt und natürlich hinein.

2 Gedanken zu „Es muss nicht perfekt sein, 1

  1. Ich halte ihn ihn der Hand wie eine warme Brezel.
    Eine warme Brezel!!!!
    Hab ich das schon mal gesagt, dass ich son visueller Bilder-Typ bin?
    Kraule meine Wahrnehmung…

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