Ausgewähltes 1

Mein Blog ist mein Baby. Fast jeden Tag sitze ich an neuen Blogposts, sammle Zitate, tippe und überlege, wie sich meine Erfahrungen und Gedanken vermitteln lassen.

Zur Zeit geht es langsam auf „Preach it, Baby!“. Das ist gerade ganz passend für mich, ich schreibe, wann immer ich Zeit finde und die Beiträge sind fertig, wann immer sie fertig sind. Einmal tief durchatmen, du musst die Welt nicht retten, kannst in deinem eigenen Tempo schreiben und denken und leben.

Andere schreiben auch noch. Andere retten auch noch die Welt, indem sie ganz anders als ich schreiben und denken und leben und wir uns irgendwo trotzdem begegnen. Ihr Schreiben berührt mich, die Worte hallen noch lange nach, obgleich beim Lesen nur in Gedanken ausgesprochen, aber wer sagt, dass das weniger eindrücklich wäre als der Klang, die Worte reißen mich erst aus meinem Tag heraus und dann gehen sie mir nach, begleiten sie mich auf einem neuen Weg des Schreibens und Denkens und Lebens.

So mache ich heute mal etwas, das ich noch nie gemacht habe, ich schreibe diesen Beitrag nur, um auf andere Beiträge hinzuweisen, auf den wirklich grandiosen Post von Sarah Riedeberger nämlich: „Carpe diem, fuck you“, ein Text in drei Teilen, ja, er ist lang, aber er lohnt sich und spätestens beim dritten Teil habe ich dann einen dicken Kloß im Hals. Der Beitrag ist ja eigentlich ein Geburtstagspost, zum 25., und ich finde ihn so stark, dass ich euch jetzt einfach mal rüber zu Sarah schicke und hoffe, dass euch ebenso die Luft wegbleibt wie mir. (Nur im Guten natürlich, ihr dürft dann schon wieder weiteratmen…)

Hinzu kommt ein weiterer Text, den ich erst heute gelesen habe und der mich berührt und wirklich froh gemacht hat. Er wurde getippt und gesprochen von Frau Auge, getippt vermutlich in ihrer Wohnung oben in der Hochhaussiedlung und gesprochen von der Kanzel in einer Kirche, wenn sie denn da auf einer Kanzel steht und nicht vorn auf den Altarstufen sitzt, wer weiß. Ich glaube, wenn der Text nicht diesen doofen Titel „Predigt“ hätte und noch dazu die „10 Jungfrauen“ und das „Gleichnis“ in der Überschrift, dann hätten sicher schon mehr Leute geklickt, aber ihr wisst ja jetzt Bescheid, es lohnt sich.

Aller guten Dinge sind drei, und was bliebe nun außer der Lyrik (wie immer), ich bin eingenommen für die Lyrik, trage Gedichte in meiner Tasche und in meinem Herzen und auf die Verssprünge von Diana habe ich euch schon einmal aufmerksam gemacht. Immer wieder gelingt es Diana, mich mit ihren Worten zu erreichen, wenige Worte nur, klein und vorsichtig aneinandergesetzt und doch schon ein ganzer Gedanke, etwas kleines Großes, diesmal ein Gedicht im Zyklus „meer gedanken“, das es mir besonders angetan hat, in seiner Leichtigkeit und Weite.

Das passt nun zum Abschluss meines ungewöhnlichen Beitrags und ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht krumm, dass ich heute einen Schritt zurücktrete und das Aneinanderreihen von Worten anderen überlasse, drei Künstlerinnen ganz im Sinne meines Bloguntertitels, die es verstehen, die Bühne des Schreibens und Denkens und Lebens mit ihren Worten zu füllen.

Habt eine gute Woche!

6 Gedanken zu „Ausgewähltes 1

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  2. Pingback: Rückblick und Ausblick | Preach it, Baby!

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