Anleitung zur Lüge

Es gibt Dinge, die man nicht einmal dem eigenen Tagebuch anvertraut. Um etwas vor der Welt verborgen zu halten, darf man sich nicht daran erinnern. Man muss sich gleichermaßen selbst den Weg abschneiden. Anstatt einen Moment festzuhalten und seiner Bedeutung nachzuspüren, entzieht man den Gedankenpflanzen den Nährboden, wirft die Erinnerungsfäden ins Feuer und versenkt das, was noch übrigbleibt, im Meer der Bedeutungslosigkeit.

Wer andere erfolgreich belügen will, fängt am besten bei sich selbst an.

6 Gedanken zu „Anleitung zur Lüge

  1. Pingback: Zwischen den Zeilen (Jahresrückblick 2016) | Preach it, Baby!

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