Paris im Winter – Tag 2

Unser zweiter Tag in Paris begann erneut mit Sonnenschein, sodass die morgendliche Müdigkeit schnell verflogen war. Überhaupt, ich hatte fast 10 Stunden geschlafen, aber das war nach dem ersten, aufregenden Tag auch nötig gewesen. Wir machten uns auf den Weg zur Basilika Sacré-Cœur de Montmartre, in Gedanken sang ich mit Tina Dico und mein Herz hüpfte vor Freude bei diesem Anblick und Ausblick.

Die Sacré-Cœur ist eine der wenigen Sehenswürdigkeiten in Paris, bei der man weder anstehen noch Eintritt bezahlen muss. Auch die Sicherheitskontrolle brachten wir zügig hinter uns und konnten uns so die Kirche auch von innen ansehen. Es ist innen verboten, Fotos zu machen, woran sich natürlich keiner hält, doch ich wollte diese Kirche wirklich als Ort der Einkehr sehen und habe also darauf verzichtet.

Anschließens fuhren wir auf den Tipp von Tina in Richtung der Rue Oberkampf, um uns auf die Suche nach Street Art zu begeben. Und wir wurden schnell fündig:

Als ob wir danach noch nicht ausreichend zu Fuß unterwegs gewesen wären, ging es weiter auf den 48 Hektar großen Cimetière du Père-Lachaise, den größten Friedhof von Paris.

Danach brachte uns die Métro ins jüdische Viertel, wo es eine ganze Menge an Markenklamottenläden gab und Tina in ihrem Tipp Nummer acht nicht damit übertrieben hatte, dass sich ein Falafelstand an den nächsten reihte. Leider hatten wir nicht so viel Glück wie sie und mussten eine ganze, unverschämte Weile anstehen, bis wir unsere Falafel in der Hand hielten. Wer hier also lange Warteschlagen sieht, sollte wohl besser die Beine in die Hand nehmen und sich eine andere Essensquelle suchen ;-)

Nun hatten wir eigentlich geplant, am späten Nachmittag und Abend noch ins Louvre zu gehen, da dieses mittwochs lange Öffnungszeiten bis 21.45 Uhr hat. Nachdem wir jedoch bereits alle Schrittzählerrekorde gebrochen hatten, beschlossen wir, unsere Füße für den morgigen Tag zu schonen – die Freundin entschied sich für ein Pizzastück auf die Hand und verbrachte den Abend im Zimmer, ich hingegen ging ins Kino und sah mir mit „Paterson“ einen herausragenden Film von Jim Jarmusch an. Der Film lief im englischen Original mit französischen Untertiteln, was mir gleich doppelte Verständnischancen eröffnete. Gern hätte ich den Abend danach noch in einer nette, kleine Bar gesessen mit einem Glas Wein und guter Gesellschaft ausklingen lassen, doch es tat meiner entspannten und glücklichen Stimmung auch keinen Abbruch, mir noch ein Stück Pizza zu kaufen und zurück in unsere Unterkunft zu gehen.

Ein gelungener Tag!

[Tag 1] [Tag 3]

3 Gedanken zu „Paris im Winter – Tag 2

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