Paris im Winter – Tag 3

So begann unser dritter und letzter Tag in Paris. Ich war mit richtiger guter Laune und einem unbändigen Glücksgefühl in der Brust aufgewacht und freute mich nun auf unseren Abschlusstag, an dem wir das Schloss Versailles anschauen wollten. Um lange Warteschlangen zu vermeiden, buchte ich über „Get your guide“ für meine Freundin und mich einen bevorzugten Einlass und wir machten uns mit Métro und RER auf den Weg.

Unterwegs in Paris

(Mit diesem Bild bin ich übrigens super zufrieden, nicht zuletzt aufgrund des Vogelflugs!)

Leider machte ich den Fehler, die Zugverbindung nicht doppelt und dreifach zu checken und so saßen wir erstmal im falschen Zug. Da es in Versailles mehrere Bahnhöfe gibt, merkten wir es zunächst nicht und hatten schließlich umso mehr Zeit verloren, sodass klar war, dass wir unseren ursprünglich gebuchten Einlass nicht würden wahrnehmen können. Mit einem kurzen Anruf war es jedoch kein Problem, diesen nach hinten zu verschieben. In jedem Fall hatten wir nun erst das Glück, unser Zugticket voll auszunutzen, und anschließend mit zweistündiger Verspätung unsere Erkundungstour in Versaille zu beginnen.

Natürlich ist das Schloss Versailles eine Wucht! Die Palastanlage ist riesig und es wurde an nichts, aber auch gar nichts gespart. Prunk und Protz ohne Ende. Deckengemälde, Statuen, Bilder, Fresken, Schmuck, kunstvolle Verzierungen – man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll!

Ich war beeindruckt und auch irgendwie erschlagen. Als wir schließlich nach über zwei Stunden wieder ins Freie traten, musste ich erstmal tief durchatmen – und konnte dabei diesen großartigen Ausblick im Garten genießen:

Ursprünglich hatten wir noch vor, am anderen Ende des prächtigen Gartens den Domaine de Marie-Antoinette anzusehen, jedoch ließ es der Zeitplan leider nicht zu. Daher machten wir uns mit ein paar Macarons im Gepäck auf dem Weg zurück in die Stadt.

Wir spazierten am Eiffelturm vorbei über das Marsfeld und ich warf am Monument des Droits de l’Homme (man beachte erneut den Vogelflug!) einen kleinen Blick auf die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte.

Nach einer Stärkung in einem süßen, kleinen Café und einer weiteren Runde Bummeln machten wir uns mit der Métro wieder auf den Heimweg. Wir holten unser Gepäck bei der Unterkunft ab, kauften uns unser Reiseproviant und los ging es zum Bahnhof. Zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht klar, dass die Heimreise eine regelrechte Odyssee werden sollte, da unser ICE schon in Paris eine halbe Stunde Verspätung hatte und wir dadurch den Anschlusszug verpassten. So behielten wir quasi die 2-Stunden-Verspätung vom Morgen bei, trösteten uns mit den Macarons (und dem Fahrgastrechte-Formular!) und waren froh, als wir spät in der Nacht in unsere heimischen Betten fielen.

Au revoir, Paris!

Paris Est

2 Gedanken zu „Paris im Winter – Tag 3

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