5 Jahre „Preach it, Baby!“

WordPress gratuliert meinem Blog und mir heute zum 5. Jahrestag und das ist doch einen Blogpost wert. Immerhin sind wir schon ein bisschen wie ein Liebespaar, mein Blog und ich. Von der Verliebtheitsphase (ich denke ständig an dich und will dir am liebsten alles sofort erzählen) über die symbiotische Pärchenphase (wir unternehmen alles gemeinsam) haben wir bis hin zu Phasen des Rückzugs und der Distanz (ich mache das lieber mit mir selbst aus) oder des Fremdflirtens (andere Blogs haben auch schöne Augen schöne Texte) schon einiges durchgemacht. 318 Begegnungen sind dokumentiert, in diesem Jahr sind es gerade mal 20, was zeigt, dass wir wohl derzeit eher nebeneinander her leben.
Für meine treuen Leser*innen habe ich ein paar Auszüge aus den letzten fünf Jahren zusammengestellt:


[Erster Header im Juli 2012]

Glück
Das ist nicht wie rosa Zuckerwatte, klebrig und süß
Glück ist wie ein Pfennig, gefunden in der Straßenrinne
verschmiert und dreckig, doch für den Finder von Wert
fast wäre er in den Gulli gerollt, doch da liegt er, klein und stumm
und ich hab ihn noch gesehn
[Gebloggt am 22.01.2013]

Liebeserklärung an den Sommer
Endlich ist der Sommer da und wie sehr genießen wir ihn!
Wir tragen kurze Shirts und darunter den Bikini, setzen uns die Sonnenbrille keck in die Haare und gehen Eis essen, ins Freibad oder an den See. Oder aber wir liegen einfach nur faul im Garten und essen Wassermelone und Erdbeeren.
[Gebloggt am 16.06.2013]

Curriculum Vitae
Und ich?
Ich stelle fest, dass ich zu alt geworden bin, um mich herauszureden.
Zu sehr ich selbst, um noch zu beschwichtigen.
Ich habe zu viel hinterfragt, zu viel dekonstruiert, um an dein Luftschloss noch glauben zu können, oder vorzugeben, dass ich es mit dir teilen würde.
Vor weniger als einem Augenblick stand ich noch in einem Raum mit zehntausend offenen Türen. Doch jetzt und heute sehe ich, ich bin längst durch meine eigene Tür hindurchgegangen.
Und ich gehe nicht zurück.
[Gebloggt am 25.08.2013]

Riesenrad fahren.
[Gebloggt am 29.04.2014]

Da drückte er mir einen Kuss auf die Wange und sagte nur: Entscheidend ist doch, wer du in Gott bist. Wer du für Gott bist. Was er über dich denkt. Darauf kommt es an.
[Gebloggt am 29.06.2014]

 

Unausgesprochen
aus der Reihe: Tonspurexperimente, die ich gern mal weiterführen möchte.
[Gebloggt am 30.05.2015]

Worte wie Luftballons
Viel zu oft schreibe ich für dich.
Ich sehe Bilder und lese Zitate und setze sie wie ein Mosaik für dich zusammen. Ich bilde ein Kunstwerk vor deinen Augen, es ist mein Werk und natürlich nicht meines allein, es gehört auch ihm und ihr und dem Mädchen, das ich neulich im Bus sah. Dennoch blitzt immer wieder etwas darin auf, das nur für dich ist, ich reiche dir die Hand in meinem Schreiben, unsichtbar strecke ich sie aus, meine Fingerspitzen berühren dich beinahe, ein Bild, ein Wort, der Wind trägt es mit sich in eine andere Welt, und dann ist der Zauber auch schon wieder vorbei, verflogen, bis ich irgendwann neue Wörter und Leerzeichen wie Luftballons in den Himmel aufsteigen lasse. Direkt vor deinen Augen fliegen sie los und auch wenn du die angehängten Karten niemals findest, sind sie doch allein für dich bestimmt.
[Gebloggt am 14.06.2016]

#augustbreak 2016
[Gebloggt am 03.08.2016]

Also, wenn ihr mich sucht: Ich bin abgetaucht / im Pool / in meine Urlaubslektüre versunken / beim Essen / auf einem Road Trip quer durch Istrien / mit dem Einkauf von Schnaps beschäftigt / Boot fahren / den Sommer genießen.
[Gebloggt am 28.08.2016]
 

Gemeinsam einsam
Der Himmel ist blau und leuchtet.
Ich lerne, dass meine Isolationsgefühle völlig normal sind. Das Gefühl, am Ende allein zu sein, ist weder neu noch erschreckend (auch wenn es mich umhauen, lähmen und stundenlang betrunken auf dem Sofa zurücklassen kann). Im Gegenteil, das Gefühl ist vertraut und bekannt, und ich kenne diese spätmoderne Gesellschaft viel zu gut, als dass ich noch Angst davor hätte, es in einem Gespräch messerscharf zu benennen. Vielleicht kenne ich auch nur die Literatur, die Frage hat ihre Berechtigung, doch in jedem Fall wurde ich noch nie enttäuscht, es folgten stets ein Nicken und ein verständnisvoller Blick. Ich studiere Literatur- und Kulturtheorie im Master, zu irgendwas muss dieser Studiengang ja gut sein, denke ich gerade.
[Gebloggt am 31.01.2017]

Es war nicht ganz leicht, aus der Vielzahl der Texte, Töne und Bilder auszuwählen, drum lade ich euch ein, gern in den verschiedenen Kategorien meines Blogs zu stöbern! Ich habe dabei gerade festgestellt, dass ich mittlerweile sehr viel ‚ausgewählter‘ blogge als früher und dass mir dadurch manche kreative Dynamik verloren geht. Ich habe große Lust, wieder bei einer Bloggeraktion mitzumachen, da die Stichworte helfen, manches Rohe und Unfertige zur Sprache zu bringen. Wir werden sehen, was sich so anbietet.

Genießt den Sommer, meine Lieben! Und lasst mal was von euch hören!

Zwischen den Zeilen (Jahresrückblick 2016)

Zwischen all den Zeilen hier ist viel passiert. Immer mehr Menschen kennen mein Gesicht und die Pseudonymität hat sich langsam, aber sicher überlebt. Größtenteils fühlt sich das gut an, doch manchmal hebt es auch die Hürde für Beiträge und ich spüre die neugierigen Blicke auf meiner selbstgestrickten Wortkleidung.

2016-tumblr

Mein Blog hat sich im letzten Jahr verändert, mit dem #augustbreak2016 von Susannah Conway und dem #lovember der Vorgärtnerin habe ich mir zwei Mal Stichworte ins Haus geholt, an denen ich entlang schreiben konnte. Dabei waren die Fremdvorgaben nicht Last, sondern vielmehr Entlastung: Ich konnte etwas von mir zeigen, ohne selbst den Titel setzen zu müssen.

Alle weiteren Texte waren rar gesäht:

Meinem Beitrag „Es sind immer die kleinen Dinge“ wurde dank Christinas Verlinkung besondere Aufmerksamkeit zuteil, was mich sehr gefreut hat. Die Arbeit an meinem Ahnungen-Zyklus in den drei Monaten intensivster Examensvorbereitung hat mich einiges an Kraft und Nerven gekostet, sodass ich den Zyklus anschließend in meinem Beitrag „Die Perspektive einer Sätzeschieberin“ reflektiert habe. Viel leichter war es da, schöne Draußenbilder zusammenzustellen, gerade weil diese Beiträge für mich meinen textlastigen Blog immer wieder ein wenig auflockern. Im Anschluss an das Emergent Forum habe ich kurz Über Wahrheit und Schönheit. nachgedacht und nun zum Jahreswechsel auch mal eine Predigt von mir eingestellt. Mit meinem Prosatext „Abschiedsgruß“ habe ich wohl einige Leser*innen verschreckt, die mutmaßten, das wäre das Ende meines Blogs. Aber nein, ich habe nicht vor aufzuhören –

Ich habe nur das Gefühl, nicht mehr bloß langsam zu sein, sondern in einem Meer an Ungesagtem zu ertrinken. Zu viele Texte haben es nicht auf diesen Blog geschafft, obwohl sie fertig in der Schublade liegen oder sogar im Print bereits veröffentlicht wurden. Und noch mehr Texte haben es nicht einmal aufs Papier geschafft, blieben irgendwo zwischen Kopf und Herz und Fingerspitzen hängen oder manifestierten sich ausschließlich in meinen berühmten „ein Drittel Gedicht und fünf Schlusssätze“.

Schreiben ist mein Medium. Wenn ich nicht schreibe, dann kann ich nicht loslassen und wenn ich nicht loslasse, dann ertrinke ich (gerade so, wie es Erin in ihrem Gedicht schreibt). Natürlich muss nicht alles auf dem Blog landen, ganz sicher nicht, doch mir scheint, als hätte mich mit dem Durchsichtigwerden meines Alter Ego auch ein wenig ihr Mut verlassen. Und dem will ich 2017 entgegensteuern. Die selbstgesteckten Grenzen überschreiten, die Schere im Kopf zurück in die Schublade legen und Fiktionales ohne Angst vor realen Fragen veröffentlichen. Denn zwischen all den Zeilen hier ist viel passiert.

Auf ein Neues!

Schreiben.

Antje hat mich für den Liebsten Award nominiert und stellt Fragen zu meiner kreativen Tätigkeit.
In Anlehnung an Frauke & Lars nenne ich diesen Beitrag einfach mal „Schreiben“ und werde die Fragen darauf beziehen.

Wie war Dein Weg zu Deiner kreativen Tätigkeit bisher?

Irgendwann im Kindergarten Stift und Papier in die Hand und dann mal los. Wann ich tatsächlich mit dem poetischen Schreiben angefangen habe, kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Und in Bezug auf die pubertären Gedichte meiner Jugend sollte ich mich wohl besser bedeckt halten.

Ein einschneidendes Erlebnis, das Schreiben als meine kreative Tätigkeit zu sehen, war in jedem Fall ein Schreibworkshop im Rahmen eines Künstlertages für Jugendliche. Dieser Tag fand in einer großen charismatischen Gemeinde statt und wurde zwei Wochen zuvor bei einem christlichen Event durch zwei junge Leute mit viel Tamtam und überhaupt ziemlich durchgeknallt angekündigt (So nach dem Motto „Wenn ihr auch irgendwie anders seid als andere, dann kommt!“ – oder so ähnlich). Spätestens als meine versammelten Freundinnen über die Darbietung der beiden nur die Nase rümpften, während ich selbst jedoch völlig hingerissen war, wusste ich, dass das mein Ort war. In den Schreibübungen an diesem Tag konnte ich auf einmal genau das ausdrücken, was die ganze Zeit schon in mir war – niemand lachte darüber, keiner verdrehte die Augen, ich war unter einem Haufen traumtänzerischer Künstler angekommen.

Was liebst Du an Deiner kreativen Tätigkeit am meisten?

Ich liebe es, zu sehen, wie sich Wörter aneinanderreihen, wie das nachfolgende Wort dem zuvor Gesagten einen neuen Sinn verleiht, wie die Buchstaben auf dem Papier oder Bildschirm aussehen, wie auf einmal etwas da steht, das zuvor nur im Innen, nicht aber in den Gedanken war. Ich mag dieses:

und dieses:

Wie bringst Du Dich in kreative Stimmung?

Ich hoffe natürlich immer auf den Musenkuss und habe in den letzten Jahren festgestellt, dass er mich am häufigsten in meinen Träumen ereilt. Ich gehöre zu den Menschen, die sich morgens meist an ihre Träume erinnern können, und wenn ich besonders intensiv träume, begleitet mich die Stimmung des Traumes noch in den ersten Stunden des neuen Tages. Greife ich dann einen Moment, eine Szene oder ein Gefühl heraus, braucht es oft nur einen ersten Satz und los geht’s. In meine Texte baue ich manchmal ganze Traumsequenzen ein, meist sind die Traum-Momente aber nur der Ausgangspunkt, auf dem dann eine eigene, neue Geschichte wachsen kann.

Ansonsten helfen bei mir Bleistift und schönes Papier, handliche Notiz- und Tagebücher oder auch mal die leere Beitragsmaske auf dem Blog-Dashboard. Es braucht einen Platz, auf dem sich die Gedanken niederlassen können. Musik ist nur bedingt hilfreich, besser sind Ruhe und eine Tasse Tee.

Wo und wie lernst Du Neues dazu für Deine kreative Tätigkeit?

Lesen. Lesen. Lesen.

Studiumsbedingt verbringe ich viel Zeit mit wissenschaftlichen Texten, da kommt die Literatur schnell zu kurz. Allerdings lese ich, schon seit ich denken kann, gern Gedichte. Diese entdecke ich sowohl auf diversen Blogs als auch im ganz altmodischen Gedichtband auf dem Nachttisch. Ich mag die Reclam-Reihe zu den einzelnen Monaten. Ich lese nicht nur zum Genuß, sondern schaue auch auf die Technik, die die Autoren sich zunutze machen: Stilmittel, Satzbau, Bilder. Auch die bereits beschriebene Schreibwerkstatt oder bestimmte Übungen aus dem Netz waren schon hilfreich.

Was sind Deine kreativen Ziele für die nächsten drei Jahre?

Mehr erzählen, weniger berichten. Ich will das, was ich als meinen eigenen Stil ansehe, weiter ausbauen und möglichst wenig Zeit mit dem Nachahmen anderer verbringen. Das mag vielleicht komisch klingen, aber an sich ist es m.E. nichts Schlechtes, den Stil von anderen auszuprobieren und ins eigene Schreiben verschiedene Richtungen aufzunehmen. Mein Ziel ist es aber momentan, das „Eigene“ herauszuschälen, zu vertiefen und – hoffentlich – zu erweitern.

Danke für die Nominierung, liebe Antje, die Fragen schienen mir zwar erst gar ganz schön schwierig, aber dann ging es mir doch leichter von der Hand als erwartet. Ich hoffe, du bist zufrieden :-)

Rückblick und Ausblick

Ich hätte nicht gedacht, dass ich es noch schaffen würde, vor meinen Prüfungen einen Beitrag zu schreiben. Insbesondere nach diesem vollen April, der mich trotz vieler schöner Momente auch so manchen Nerv gekostet hat.

Rückblick

Die Aktion #aprillove2015 ist zu Ende und ich will kurz schreiben, wie es mir damit ging und was ich fürs Bloggen daraus gelernt habe.

Erstens: Gute Stichwörter sind wichtig, aber gute Ideen dazu sind noch wichtiger. Ich wollte auf keinen Fall eine Ansammlung von x-beliebigen und spontan geknipsten Bildern erzeugen, also haben mich die Begriffe immer wieder herausgefordert. Daran habe ich gemerkt, dass mein Anspruch beim Bloggen schon ziemlich hoch ist und dass ich selbst ein Ideal im Kopf habe, wie ein guter Beitrag von mir aussehen soll. Diesem Ideal entsprechen in der Realität nur sehr wenige Blogposts, wie sollte es da also bei täglichen Stichwortaufgaben anders aussehen? An ein paar Tagen habe ich also losgelassen und dennoch auf „Publizieren“ geklickt. Und an anderen Tagen war ich überrascht, was ich dann doch auf Knopfdruck produzieren konnte. Positiv überrascht und schließlich froh, es gewagt zu haben.

Zweitens: Danke! Die Reaktionen auf die täglichen Beiträge waren vermutlich das, was ich in einem sehr anstrengenden April gut gebrauchen konnte. Euer Zuspruch und die kleinen Klicks auf „Gefällt mir“ haben mich sehr gefreut und ermutigt (und manches mal vom Lernen etwas abgelenkt)! Dass ich an ein paar Tagen Unterstützung von Freundinnen erhielt, hat die ganze Sache für mich noch runder gemacht. Wie ich es mir schon im März bewusst machte: „Andere schreiben auch noch.“ Daher nochmals ein großes Dankeschön an Steffi, Frau Auge und meine liebste Milla (es wird gemunkelt, sie richte gerade einen eigenen Blog mit Gedichten ein… ich hoffe, es bleibt nicht bei den Gerüchten…)!

Drittens: Tägliches Bloggen entspricht nicht meinem Rhythmus. Auch wenn die meisten Blogposts pünktlich um 8 Uhr morgens online gingen, hat es mich ganz nervös gemacht, wenn nicht wenigstens 2 Tage im Voraus geplant waren. Mit meinem bisherigen Rhythmus von 1-2 Beiträgen pro Woche geht es mir da eindeutig besser, daher werde ich auch dabei bleiben. Schwierig war es auch, mich nicht den Themen widmen zu können, die mir eigentlich gerade im Kopf herum schwirrten, für die ich aber mehr Zeit gebraucht hätte. Durch die Stichwörter und die enge Taktung war klar, dass ich im April nicht darüber hinaus an Blogposts arbeiten würde und so liegen jetzt einige Ideen in diversen Schubladen in meinem Kopf, zu denen normalerweise zumindest eine Rohfassung existieren würde.

Viertens: Mehr als erwartet. Im Rückblick betrachtet ist ein schöner und tatsächlich von viel Liebe und Lebensfreude erfüllter Blogmonat entstanden. Ich habe vermutlich mehr Bilder veröffentlicht als in über 2 Jahren Bloggeschichte und mal wieder gelernt, welche Wirkung und Relevanz Bilder beim Bloggen haben. Auch wenn ich beim geschriebenen Wort bleiben werde, will ich doch in Zukunft noch mehr die Augen nach schönen Motiven aufhalten. Die Herausforderung, geeignete Fotos zu finden und auf Ansage kleine Texte zu schreiben, hat mehr zum Vorschein gebracht als ich erwartet hätte! Heute freue ich mich daran, durch die kleinen Beiträge zu klicken und das zu sehen, was in einem Monat entstanden ist.

Ausblick

Wie schon zu Beginn dieses Beitrags erwähnt, stehen bei mir große Prüfungen an, denen ich in den kommenden zwei Wochen meine volle Aufmerksamkeit widmen werde. Es sind drei schriftliche Prüfungen und damit der erste Teil meines Examens. Auf „Preach it, Baby!“ geht es also erst danach weiter und weil ich über diese Verschnaufpause zum Gedankensortieren ganz froh bin, werde ich mich jetzt auch nicht auf ein Datum festlegen :-)

Ich wünsche euch einen wunderschönen Mai!

Mathilda

#aprillove2015

Wie die meisten regelmäßigen Leser*innen schon mitbekommen haben, geht es hier gerade eher langsam zu. Das liegt vor allem daran, dass ich mich in einer Intensivlernphase für mein Examen befinde und erstaunlicherweise zwar immer noch viel schreibe, aber mir meist die Energie und Muße fehlen, das danach auch in Form von Blogposts zu bringen.
Daher habe ich mir überlegt, dass es im April etwas Locker-Leichtes für zwischendurch gibt, etwas, das ich so noch nie mit meinem Blog gemacht habe, was mich neben dem Lernen wenig Kraft kosten wird und euch an manchen Stellen möglicherweise ein wenig mehr an meinem Alltag teilhaben lässt als das sonst der Fall ist:

Ich mache bei Susannahs Photo Challenge „April LOVE 2015“ mit!

Die Challenge funktioniert so, dass Susannah Stichworte vorgibt, zu denen man etwas fotographieren kann. Schon auf den ersten Blick fand ich ihre Stichworte sehr inspirierend und dachte, das ist etwas, was mir Freude machen wird!

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Ich werde mir die Stichworte nehmen und jeden Tag einen neuen Beitrag dazu hochladen. Vielleicht werde ich gelegentlich ein paar Sätze dazu schreiben oder auch mal ein Stichwort mit einem kurzen Text beantworten, wir werden sehen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mitzumachen, kann sich gern anschließen!
Bei Susannah läuft die Challenge vor allem über Flickr und Instagram und ich bin noch nicht sicher, ob ich mich extra dafür anmelden werde. Wenn also noch jemand mit Blog mitmachen möchte – nur zu! Ich würde mich freuen!

Auf einen April voller LIEBE! ;)

Eure Mathilda

PS. Liebe Email-Follower, ich hoffe, ihr seid nicht böse, nun einen Monat lang täglich eine Mail zu bekommen. Ich habe immer ein wenig Sorge, dass ihr euch zugespamt fühlt, hoffe aber, dass ihr einfach Freude an meinen Bildern haben werdet :-)

„Preach it, Baby!“ mit Tonspur

Spätestens beim Vorlesen auf der Con:Fusion hatte ich den Gedanken, dass ich zu manchen meiner Texte gerne eine Tonspur anbieten würde. Natürlich nicht zu allen und auch nicht stattdessen, denn mein Medium sind immer noch die Buchstaben, schwarz auf weiß, schreiben und lesen. Doch bei manchen Gedanken und Rohdiamanten mag ich lieber das Ohr als Eingangstor anstelle des kritischen Auges. Daher habe ich mir ein einfaches Programm zum Aufnehmen von Texten heruntergeladen, mein Mikrofon ist ganz bestimmt auch nicht das Beste, aber ich will weiterhin experimentierfreudig sein und schauen, ob sich durch die Stimme nicht noch mehr von meiner Vorstellungswelt transportieren lässt.

Ich werde also in nächster Zeit und solange ich lustig bin, alte Texte vorlesen und aufnehmen und die Tonspur bei den jeweiligen Beiträgen einfügen. Dazu gibt es (unter „Willkommen“) noch eine neue Kategorie „Mit Tonspur“, unter der ihr dann alle bereits vorgelesenen Beiträge finden könnt. Um auf die jeweils neuen Tonspuren hinzuweisen, werde ich kurze Hinweisbeiträge mit Links schalten, die ich nach einer Woche aber auch wieder löschen werde, damit mein Blog am Ende nicht davon überschwemmt ist. Ich will euch informieren, aber nicht zuspamen, eine Gradwanderung, die mir hoffentlich gelingt. Wenn nicht, meldet euch!

Neue Beiträge bekommen die Tonspur natürlich gleich anbei. Ich bin ganz schön aufgeregt, gespannt und vorfreudig…. Ich hoffe, ihr seid es auch!

PS. Es ist so schön, ich erzählte am Wochenende einem Freund von meinem Vorhaben und der lieh mir daraufhin doch gleich sein richtig gutes Mikrofon aus. Wie sich die Dinge zusammenfügen – ich freue mich riesig und sage danke!

Wie sich die Ferien dem Ende zuneigen

Ich rieche den Herbst schon in der Luft, ich spüre ihn am Abend, wenn ich mich unter eine zusätzliche Decke verkrieche und mir ein paar Wollsocken hole. Für mich fühlt es sich schon fast nach Anfang September an, nach Schulbeginn und Sommerferienende. Dabei ist es doch noch Mitte August und vielleicht kann man einfach von „Spätsommer“ reden, ein schöner Begriff, er dehnt den Sommer noch aus und lässt uns einzelne warme Tage erst recht genießen und über die kühleren weniger traurig sein.

Ja, hier geht es bald weiter. Ich bin noch nicht ganz sicher, wie und womit. Aber ich habe ja auch noch ein oder zwei Wochen Zeit, die ich mir zum Sinnieren, Fühlen und Denken auch nehmen werde. Die Pause tat und tut gut. Ich habe sie mir halb zwangsweise verordnet und die ersten Tage fiel es mir noch schwer, nicht an neuen Beiträgen zu basteln. So landete noch der ein oder andere alte Gedanke in der Warteschleife, bereit zur Veröffentlichung.

Doch nach den Ferien beginnt etwas Neues. Ich kann es schon riechen. Diesen Sommer ist viel passiert und einige Ereignisse lassen mich als eine andere zurück. Damit meine ich nicht nur #3 meiner 14-Punkte, sondern immer noch und vor allem #12 und im weitesten Sinne auch #4. Ich werde euch teilhaben lassen, so gut das mein Alter Ego hier hinbekommt. Und wie ich von Nimue gelernt habe, liegt die Wahrheit sowieso jenseits der Gedanken.

Auf bald!

Neue Kategorie: Rohdiamanten

Nimue und Ben werden sich freuen. Mit „Schlaflos“ begann auch hier bei mir die Kategorie der Rohdiamanten. So will ich sie nennen, auch wenn natürlich nicht klar ist, ob sich da mit viel Abschleifen und Probieren am Ende wirklich ein Diamant zeigt. Es sind kleine Gedanken und Wortfetzen, die mir zumindest so wichtig erscheinen, dass ich sie tippe und kritzele und festhalten will. Warum? Weil ich irgendwas darin sehe. Weil ich auf ihr Wachsen hoffe. Weil ich die Angst verloren habe, der fremde Blick könne ihnen schaden. Bestimmte Schätze muss man in der Schublade oder im Innen hüten, muss sie hegen und pflegen, geduldig sein. Wie Rilke an den jungen Dichter schrieb: „…Lassen Sie Ihren Urteilen die eigene stille, ungestörte Entwicklung, die, wie jeder Fortschritt, tief aus innen kommen muß und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann. Alles ist austragen und dann gebären.“ (ausführlicher in diesem Blogpost). Doch bei manchen will ich mich trauen. Kleine Fragmente zeigen. Und wenn es nur ein Drittel Gedicht und fünf Schlusssätze sind.

In eigener Sache: Zur Bedeutung eines Alter Ego

Dieser Beitrag richtet sich an all diejenigen Leser, die mich persönlich kennen.

Man is least himself when he talks in his own person. Give him a mask, and he will tell you the truth.
(Oscar Wilde)

Liebe Freunde & Bekannte, liebe Familie,
ich freue mich sehr darüber, dass ihr mein Blog so aufmerksam lest und damit Anteil an meinem Leben und meinen Gedanken nehmt. Aufgrund sich häufender Missverständnisse möchte ich euch heute jedoch darauf hinweisen, dass „Mathilda“ ein Alter Ego ist und nicht vollkommen identisch mit meiner Person. Nicht alle Beiträge hier sind wie #11 Riesenrad fahren und lassen sich Eins zu Eins und tagesaktuell auf mein Leben übertragen.

Nachdem ich im letzten Jahr auf meinen Musikpost zu Patti Smith, in dem ich beschreibe, wie ich vor einigen Jahren in Berlin zum ersten Mal die CD „Land“ hörte, mehrere SMS bekam, was ich denn gerade in Berlin machen würde, wurde mir das Potential zu Missverständnissen deutlich. Vorgestern veröffentlichte ich versehentlich „Schlaflos“ (eigentlich sollte der Beitrag erst in 3 Wochen erscheinen, damit ich diese Ansage hier zuvor und in anderer Form hätte schreiben können) und spürte erneut die Aufmerksamkeit und Besorgtheit in meinem Freundes- und Bekanntenkreis.

Ich finde es einerseits enorm aufmerksam, hilfsbereit und wirklich wunderbar, dass ihr genau lest und wenn ihr besorgt seid, direkt nachfragt. Das ist mir sehr viel lieber als ein missinterpretierter Beitrag, der dazu führt, dass ihr mich in Watte packt, weil mein letztes veröffentlichtes Gedicht ja so traurig war. Andererseits will ich euer Mitgefühl auch nicht überstrapazieren, vor allem, wenn die Sorge so unbegründet ist und meist auf einem Missverständnis beruht.

Daher hier nun explizit der Hinweis, dass meine Texte nur selten tagesaktuell sind. Gerade Gedichte und kurze Fragmente liegen bei mir meist wochen- und monatelang in der Schublade, bis ich sie irgendwann herausziehe, vielleicht noch ein wenig überarbeite und dann hochlade. Ich habe nicht vor, mit diesem Blog mein persönliches Leben zu dokumentieren, sondern ich wähle aus, verändere und stelle neu zusammen. Immer mal wieder ergänze ich um eine Prise Fiktionalität oder wage mich in Gedankenwelten vor, die ich sonst nicht thematisieren würde. Widersprüche sind dabei nicht ausgeschlossen. Genau das ist für mich der Sinn eines Alter Ego.

Diese Info soll euch jedoch nicht davon abhalten, mich auf meine Beiträge anzusprechen und mit mir zu diskutieren! Die Inhalte müssen nicht auf diesem Blog und im Internet bleiben, sondern ich bin für ein persönliches Gespräch immer zu haben und beantworte auch fleißig Emails. Ich freue mich jedes Mal, wenn mir jemand seine Gedanken zu meinen Beiträgen mitteilt!

Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag ein paar Punkte klar stellen konnte.

Liebe Grüße und danke fürs Lesen!

10 Fragen, 1 Stöckchen

Da bekommt man ein Stöckchen zugeworfen – unglaublich, als ob man ein Hund wäre! Doch bei der Buchstaben-Emma kann ich nicht nein sagen. Dafür hat sie sich auch zu schöne Fragen ausgedacht. Ich kann zwar nicht garantieren, dass ich alle zu 100 Prozent beantworte, doch ich lasse mich mal inspirieren…

1). Für was bist du in deinem Leben am dankbarsten?
Gleich eine absolute Sinnfrage vorweg. Ja, ich mag die Sinnfragen. Wofür bin ich dankbar? Für das Leben selbst. Für die Beziehungen, Freundschaften zu anderen Menschen, Begegnungen. Am dankbarsten bin ich aber wohl für die Momente, in denen Gott mir wie „von hinten um den Hals“ fällt. Er mit all seiner Macht und Liebe einfach da ist. So präsent, dass es mich fast weghaut. Und so zärtlich, dass ich fast weine. Das sind die kleinen Momente, in denen ich spüre, dass mein Leben einen Sinn hat, in ihm.

2). Wenn du deinen Vornamen selbst bestimmen könntest, wie würdest du dich entscheiden?
Es fällt mir schwer, mir einen anderen Vornamen vorzustellen als meinen eigenen – auch wenn ich mir immer wieder mal andere Namen gegeben habe. Mein eigener Vorname ist ziemlich speziell, was ein Grund dafür sein mag, dass ich mich sehr stark mit ihm identifiziere. Ich bin auch niemals in Person jemandem begegnet, der genauso genannt wird wie ich. Manchmal denke ich mir, dass es ganz interessant wäre, in die Welt der Annas, Katrins und Julias abzutauchen. Dann frage ich die anderen Leute aus, ob sie sich mit den anderen Annas irgendwie verbunden fühlen – tun sie aber anscheinend nicht. Also bleibe ich doch bei meinem eigenen Namen und mein Alter Ego auf dieser Seite bleibt bei Mathilda. Ich finde diesen Namen nämlich großartig.

3). Du hast die Chance die größte Liebe deines Lebens kennenzulernen, du weißt aber, dass diese Person noch max. 1 Jahr zu leben hat. Würdest du sie kennenlernen wollen?
Ja, ganz bestimmt. Ich will intensiv leben. Echtes, reines, wahres Leben. Lieber kurz und intensiv das Glück genießen und dann mit Herzschmerz Abschied nehmen und wissen „Sowas passiert mir vermutlich nie wieder“ als dieses Glück aus Angst vor dem Verlust nie kennenzulernen. Zum Leben gehören beide Seiten: Liebe & Glück genauso wie Leid & Schmerz.

4). Beschreibe deine Persönlichkeit in 3 Worten.
Verzicht auf Etiketten.

5). Man verbindet oft Erlebnisse mit einem Musikstück. Welcher Song erinnert dich an ein besonderes Ereignis und welches Ereignis ist damit verbunden?
„This is the Life“ von Amy Macdonald. Es wird mich wohl immer an einen bestimmten Abend erinnern, an dem ich mit einer Gruppe von Freaks in einem kleinen Bahnhäuschen saß. Es war 2008, einer spielte Gitarre, ich saß auf einem Barhocker, wir sangen und lachten und ich war einfach nur glücklich.

6). Wie wäre ein Mensch, der das Gegenteil von dir ist?
Da lasse ich doch mal eine ehemalige Kollegin sprechen, die mir letzte Woche von meiner Nachfolgerin als „dem völligen Gegenteil von mir“ erzählte. Diese Person ist sehr groß, sehr dünn und sowohl mit unglaublich langen blongen Haaren als auch einer ungeheuren Essens-/Diätdisziplin gesegnet (sie hat anscheinend eine Allergie gegen alles entwickelt, was nicht gedünstetes Gemüse, Salat oder Reis ist). Anderen Personen begegnet sie stets mit einer kühlen Distanz und einer Aura der absoluten Professionalität. Sie sitzt jeden Morgen pünktlich um 7 mit perfektem MakeUp an ihrem Schreibtisch im Büro und arbeitet so fleißig und konzentriert an ihren Aufgaben, dass die Kollegin gegenüber sich kaum traut, mit ihr zu reden geschweige denn einen Scherz zu machen. Sollte sie dann doch mal lachen, kann man leider trotzdem nicht erkennen, ob es sich um ehrliche Freude, Amüsement oder doch eher um taktisch eingesetzte Laute handelt. Nach dem Bericht meiner Kollegin begann ich schon beinahe Zweifel an meinem Berufswunsch zu entwickeln, denn sollte man so sein müssen wie meine Nachfolgerin, dann brauche ich mich gar nicht erst bewerben.

7). Wenn du dich für eine Tätowierung entscheiden müsstest, was würde diese beinhalten und wo wäre sie platziert?
Ich finde viele Stellen für Tattoos schön: Nacken und Schulterbereich, Innenseite vom Unterarm oder auch Knöchel und Fußoberseite… da wird es schwer, sich zu entscheiden und es muss wohl einfach vom Motiv her passen. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde es bei mir bestimmt ein religiöses Symbol werden, evtl. mit einem Bibelvers auf Hebräisch/Griechisch.

8). Du hast die Möglichkeit für 1 Woche ein Leben einer bekannten Person zu leben. Für welche Persönlichkeit würdest du dich entscheiden?
Lebend oder tot? Das ist hier die Frage. Ich vermute mal, die Woche muss im Jetzt und Heute spielen und nicht mehrere Jahrhunderte zuvor. Hm, schade. Ok, gut, ich überlege…. und wähle den derzeitigen NSA-Chef, Keith Alexander. Eine Woche lang die digitale Überwachung direkt miterleben, wäre doch ganz interessant. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich danach ich das allgemeine Nichtwissen zu diesem Thema eher als Fluch oder Segen ansehen würde…

9). Du bist ein Buddhist. Je nach guten oder schlechten Taten bestimmt das Karma wie die Seele wiedergeboren wird. Wenn du stirbst, als was wirst du deiner Meinung wiedergeboren?
Ich bin kein Buddhist. Karma und so Zeug, das kann ich nicht einschätzen. Wie sind die Richtlinien im Buddhismus für gute und schlechte Taten? Gibt es da ein klares System? Nein, ich stelle diese Fragen nicht ernsthaft… sonst bekomme ich am Ende noch Infobroschüren zugesandt.

10). Welcher Song sollte auf deiner Beerdigung gespielt werden?
„Ehre sei dem Vater“, ein Lied, das einen meiner Lieblingsverse aus der Bibel aufgreift: …und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein. (Offb. 21,4)

Ich beschließe jetzt einfach mal, dass ich das Stöckchen nicht weiterreiche. Wer Stöckchenfragen beantworten will, braucht sich in der Blogosphäre ja nur ein wenig umschauen ;-) Liebe Grüße! Mathilda

1 Jahr „Preach it, Baby“ (mit Verlosung)

Meine allerliebsten Blogleser/innen!

Heimlich, still und leise zog gestern der 13. Juli vorüber – der Tag, an dem ich vor einem Jahr den Durchbruch zu diesem Blog hatte. Nach dem Motto „Hauptsache, mal los!“ ließ ich mein Alter Ego Mathilda fleißig auf „Publizieren“ klicken und habe so im letzten Jahr 69 Beiträge veröffentlicht.

Zeit für einen kleinen Rückblick auf das erste Jahr „Preach it, Baby“!

In diesem Beitrag möchte ich kurz berichten, wie es mir selbst mit dem Bloggen so erging und euch als Leser/innen dazu aufrufen, mir doch ein Feedback zu geben!

Als kleine Motivation gibt es für euren Kommentar auch was zu gewinnen!
Ja, tatsächlich! Ich rühre die Lostrommel! Aber nicht, dass ihr denkt, das geht jetzt jede Woche so! Nein, bei mir brauchts dafür schon ein Jubiläum :-)

Meine Erfahrungen
Ich hätte nie gedacht, dass mir das Bloggen so viel Freude bereitet! Ich habe lange gezögert, bevor ich mich bei WordPress registriert habe und wollte unbedingt vermeiden, dass das Blog zu einer Art persönlichem Tagebuch wird, in dem ich die Welt mit meinem privaten Seelenmüll zuschütte.

Das Schreiben von Momentaufnahmen und Gedankensammlungen wie in Zwei Leben, Nasskalter Morgen, Erinnerung an einen Abend, Glück oder Belohnung hat mir besonders viel Freude gemacht. Hier kann ich mich lyrisch und poetisch voll austoben. Aber auch bei der Veröffentlichung von Texten wie Verzicht, Die Sache mit den BWLern oder Frag mich nicht nach der Liebe schlägt mein Schreiberherz höher.

Interessanterweise habe ich schon in den ersten Wochen und Monaten gemerkt, wie es mir auch im analogen Leben leichter fällt, Position zu beziehen und meine Meinung zu äußern. Gibt es hier (Hobby-)Psycholog/innen unter euch, die mir erklären könnten, warum Bloggen das Selbstbewusstsein stärkt? Ich finde es irgendwie leicht verrückt :-D

IMGP1284In kleinen Alltagsgeschichten, Zitaten und der (leider aktuell etwas eingeschlafenen) Reihe der Fremdtexte versuche ich, ein wenig Inspiration weiterzugeben und auch die Liebeserklärungen darf man hier natürlich nicht vergessen :-)

Aus diesen soll nun auch der Gewinn stammen, der einem von euch winkt.

Wer von der Losfee gezogen wird, darf sich einen der folgenden vier Gewinne aussuchen, die ich im letzten Jahr auf meinem Blog gewürdigt habe:

  1. DVD „Die Eleganz der Madame Michel“
  2. DVD „Léon der Profi“
  3. Buch „Das Bildnis des Dorian Gray“
  4. Buch „Anna Karenina“

Schreibt mir dazu einfach einen Kommentar, in dem ihr mir ein Feedback zu meinem Blog gebt. Antwortet zum Beispiel auf ein oder zwei (oder alle :-)) der folgenden Fragen: Welcher Beitrag hat euch besonders gut gefallen? Worüber habt ihr euch gefreut oder geärgert? Habt ihr eine Lieblingskategorie? Sollte ich mehr Bilder posten, die Rezepte weglassen oder das Blogdesign dringend ändern? Was wolltet ihr mir schon immer mal sagen?

Die Verlosung läuft zwei Wochen, also bis zum 28. Juli 2013.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Versand des Gewinns erfolgt per Post via Amazon. Damit die Gewinne ungefähr gleichwertig sind, gibt es „Anna Karenina“ nur gebraucht, dafür aber in der meiner Ansicht nach schönsten Übersetzung von Gisela Drohla.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen! Haut rein!
Eure Mathilda

PS. Bitte vergesst nicht, eine gültige Emailadresse anzugeben, unter der ich euch kontaktieren kann, falls ihr gewonnen habt. ;-)