Ein gutes Jahr mit der Biokiste (Erfahrungsbericht)

Im September 2014 erzählte ich euch in diesem Beitrag von unserem Biokisten-Abo. Nun ist über ein Jahr vergangen und ich will davon berichten, welche Erfahrungen wir mit der Biokiste gemacht haben.

Dazu muss ich sagen, dass es bereits im Januar 2014 einige Veränderungen gab, die unser Anbieter einführte. Er schloss sich nämlich dem System Ökobox-Online an und bot uns damit die Möglichkeit, bereits im Voraus den Inhalt der Biokiste einzusehen und anzupassen. Der Online Shop ist wie ein kleiner Supermarkt geworden – hier direkt der erste Kritikpunkt: Während es zuvor nur um Obst, Gemüse und Käs’päckle ging, kann man nun auch Tee, Kaffee, Nudeln, Würzmittel bis hin zu Fertiggerichten in Konservendosen kaufen. Da fragt sich, wohin es mit dem ursprünglichen Konzept gegangen ist!?

Mein Mann und ich haben entschieden, dass wir die meisten dieser zusätzlichen Produkte nicht kaufen werden, sondern die neuen Online-Möglichkeiten besser nutzen wollen: Die Transparenz in Bezug auf die Lebensmittel hat sich nämlich sehr verbessert. Ich kann jetzt bei jedem Obst und Gemüse sehen, wo es herkommt und welche Zertifizierung (EU, Bio, Demeter) es hat. Außerdem weiß ich natürlich, welche Produkte aus eigenem Anbau unseres Obstbaubetriebs kommen.

Mein Bestellverhalten sieht normalerweise so aus: Am Sonntag oder Montagmorgen gehe ich in den Onlineshop und schaue, was in unserer Kiste zu finden ist. Dann werfe ich erstmal alles, was nur eine EU-Zertifizierung hat raus, denn da könnte ich ja ebenso in den nächsten Supermarkt gehen. Danach schaue ich, was ich noch zusätzlich an Obst und Gemüse möchte, und kann mir dabei schon überlegen, was ich in der kommenden Woche kochen möchte – der große, große Pluspunkt am neuen Konzept! Ich weiß, dass viele Leute Schwierigkeiten haben, wöchentliche Essenspläne zu erstellen. Durch die Bestellung bin ich gewissermaßen gezwungen, mir darüber klar zu werden, was diese Woche auf meinem Teller landen soll. So kann ich ggf. dann auch montags oder dienstags noch in den Supermarkt gehen und dort weitere Zutaten kaufen, die ich für meine geplanten Gerichte brauche.

Die zusätzlichen Angebote nutze ich gelegentlich trotzdem, um auf meinen Mindestbestellwert zu kommen: Da findet sich bei mir dann mal eine Flasche eigener Apfelsaft oder eine Packung mit Cashewnüssen. Außerdem kaufe ich regelmäßig einen Laib Brot, der dann mitgeliefert wird. Beim Bestellen merke ich schnell, ob ich für die kommende Woche die Kiste überhaupt brauche: Schätzungsweise 1x im Monat heißt es dann auch „Diese Bestellung stornieren“ und ich lege eine Lieferpause ein.

Was die Vorteile anbelangt, auf die ich schon in meinem ersten Beitrag eingegangen bin, so kann ich diese weiterhin unterschreiben. Da wir jetzt aber nicht mehr den Druck haben, ein Lebensmittel aus der Kiste ungeplant verarbeiten zu müssen,  ist es insgesamt stressfreier geworden und wir brauchen auch nichts mehr wegwerfen. Unsere Kosten haben sich m.E. gut eingependelt: da wir Basislebensmittel wie Mehl, Reis oder Nudeln auf Vorrat kaufen, bin ich vielleicht so 2-3 Mal im Monat im Supermarkt (und zusätzliche 2 Mal in einem kleinen Markt um die Ecke).

Mein Fazit: Da ich nahezu täglich zuhause esse, passt das Konzept „Biokiste“ nach wie vor gut. Mit der Qualität der Lebensmittel sind wir sehr zufrieden und durch die erhöhte Transparenz im Onlineshop können wir noch besser auswählen. Abzug gibt es nur für die m.E. sinnfreien, ebenso verfügbaren Produkte – die ich aber selbst natürlich nicht kaufen muss.

#aprillove2015 – Sweet

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Stefanie, die mir heute nicht zum ersten Mal aus der Patsche hilft. Mir wollte gestern einfach nichts zum Thema „Sweet“ einfallen, vermutlich, weil ich selbst eher für Herzhaftes und Herbes zu begeistern bin. Als Anne vorschlug, doch mein bestes Kuchenrezept zu teilen – was ich aber hier schon vor über 2 Jahren gemacht habe -, war zumindest mal das Thema näher definiert.

Stefanie ernährt sich vegan und ist in Sachen Tierschutz aktiv. Vor Ostern informierte sie bei einer Straßenaktion darüber, wie man sich ohne tierische Produkte, vor allem ohne Ei, ernähren kann.
Ich finde, die Schokobrownies sehen super lecker aus!

Veganer Kuchen1

Schokoladenbrownies Rezept

Vegan Kuchen2Vegan Kuchen3

Als ich den Kuchen gebacken habe, war der Teig ziemlich flüssig, wenn man ihn nach Rezept hergestellt hat, aber auf dem Blech ist er gut hochgebacken. Die Option mit Kuvertüre und Cranberries zu verzieren hatte ich ausgelassen, dafür haben wir in meiner Familie individuell nach Wunsch den Browniekuchen verfeinert. Mit Sojasahne auch sehr lecker, aber so viel Sojasahne war definitiv eine Ausnahme. Das Rezept ist aus einem Kochbuch, ich glaube, es war „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski. Ich habe es noch ein wenig abgewandelt.

Auf jeden Fall schmeckt er sehr gut, auch ohne jeden schickschnack direkt vom Blech!

Ich bedanke mich bei Steffi für die tollen Bilder und das Rezept! Allen, die es wie ich auch gleich ausprobieren wollen, wünsche ich viel Spaß dabei und guten Appetit!

Feldsalat mit Rote Bete, Karotten, Schafskäse,…

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Heute habe ich mal wieder ein leckeres Rezept für euch. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte und ich mache immer gleich die doppelte und dreifache Menge, weil es das dann nicht nur zum Mittagessen, sondern auch gleich noch zum Abendbrot und am nächsten Tag gibt. Das Rezept stammt, wenn ich mich richtig erinnere, ursprünglich von Jamie Oliver, wurde von einer anderen Bloggerin etwas abgewandelt und aufgeschrieben und ich habe nun meine eigene Version davon, die ich euch hier mitteilen will.

Man nehme:
Feldsalat
Rote Bete
Süßkartoffeln
Karotten
1 rote Zwiebel

1 Orange
Honig
Olivenöl

Schafskäse
Brötchen/Baguette/Ciabatta

Salz
Pfeffer
Koriander
Kerne: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne,…

Bevor man anfängt, das Gemüse zu schneiden, den Ofen auf 190° vorheizen. Ich verzichte bewusst auf Mengenangaben, denn man kann einfach so viel nehmen, wie man möchte oder was man eben da hat. Rote Bete, Süßkartoffeln (kann man auch weglassen, ist ja gerade weder saisonal noch regional), Karotten und die Zwiebel in Stücke schneiden (bei mir fallen die immer etwas gröber aus) und in eine Auflaufform geben.

Als nächstes das Dressing anrühren: Die Orange auspressen, 2 Teelöffel Honig dazugeben und ungefähr im gleichen Verhältnis Olivenöl dazugeben. Schaut, dass ihr ein gutes Olivenöl habt, im Salat macht die Qualität wirklich viel aus! Die Hälfte des Dressings über das Gemüse geben.

Das Gemüse mit zerstoßenem Koriandersamen (wenn man mag), Salz und Pfeffer würzen und gut durchmischen. Ab in den Ofen damit!

Es braucht nun ca. 30-40 Minuten und in der Zeit kann man den Feldsalat waschen und die Kerne (ich habe so einen Salatkernemix genommen) in einer Pfanne rösten. Beim Brot nehme ich immer meine Notfall-Aufbackbrötchen aus dem TK, von denen ich dann eines oder zwei neben die Auflaufform in den Ofen lege. Sie brauchen nur ca. 10 Minuten, dann herausholen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit Olivenöl beträufeln.

Wenn das Gemüse durch ist, alles in eine Schüssel geben und untereinandermischen: Gemüse, Feldsalat, Kerne, Brot, Dressing und den kleingeschnittenen Schafskäse.

Guten Appetit!

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Adventskalender mit Bildern, Zitaten und Tee

Es ist Mitte November und für die DIY-Adventskalenderbastler damit allerhöchste Eisenbahn. Immerhin wollen 24 Päckchen gebastelt und befüllt werden. Während ich mich letztes Jahr für eine Bechervariante mit Nüssen, Früchten und Studentenfutter entschied, steht dieses Jahr ganz im Sinne von Kunst & Poesie. Für den Geist gibt es Zitate und Bilder, für den Körper gibt es leckeren Tee.

Mein Adventskalender ist kostengünstig und vor allem auf die eigene Kreativität angewiesen. Hier seht ihr zunächst meinen Arbeitstisch und dann zeige ich euch, wie ich vorgegangen bin.

SAMSUNGMan braucht:

schöne Bilder
etwas dickeres Geschenkpapier
eine Zitatsammlung, hier Kalender mit Sprüchen
Teebeutel
Klebstoff, Schere

1. Eine Reihe von schönen Bildern im kleinen Format entwickeln lassen

wpid-2014-11-16-18.18.54.jpg.jpegIch habe gute Erfahrungen mit Pixum gemacht, aber es gibt auch haufenweise andere Anbieter, bei denen man oft von heute auf morgen Fotos entwickeln lassen kann. Ich wähle dafür ein Format mit einem weißen Rand und einer Größe von ca. 9cm.

Meine Bilder stammen aus meinem eigenen tumblr-Account, auf dem ich über das ganze Jahr schöne Fotos, Zitate und Sprüche sammle. Für eine Übersicht gehe ich in mein Archiv und speichere mir die Bilder ab, die ich verwenden möchte.

2. Zitate auswählen und die Rückseite der Bilder damit beschriften, bekleben,…

Die Zitate nehme ich ebenfalls von Tumblr oder aus verschiedenen Kalendern oder Aufstellern, die dann auch gern mal der Schere zum Opfer fallen.

Dazu kommen eigene Assoziationen zu den Bildern oder einfach gute Wünsche für den jeweiligen Tag.

3. Verschiedenen Tee besorgen

wpid-2014-11-16-18.19.27.jpg.jpegGerade jetzt gibt es ja sogar Tee als Adventskalender zu kaufen, sodass man leicht an 24 verschiedene Sorten kommen kann.
Ich persönlich finde es aber auch nicht schlimm, wenn eine Teesorte doppelt auftaucht – ich stelle also Tee aus meiner eigenen Teesammlung zusammen und kaufe oft noch einen gemischten Pack im Supermarkt.
Für die Adventssonntage kann man sich natürlich auch noch eine kleine Besonderheit einfallen lassen.

4. Kleine Umschläge aus Geschenkpapier basteln

wpid-2014-11-16-18.37.55.jpg.jpegIch hoffe, man kann einigermaßen erkennen, wie ich die Umschläge gebastelt habe. Ich nehme das Bild und falte das Papier rundherum wie auf dem ersten Bild zu sehen. Man muss dabei darauf achten, dass man links und rechts etwas Luft lässt. Danach schneide ich im unteren Teil die geknickten Ränder ab und klebe sie dann auf die eingeklappten Ränder, sodass ich einen Umschlag erhalte. Zum Schluss noch das Umschlagfach etwas einschneiden und den oberen Teil entsprechend anpassen.
Meine Umschläge sehen nicht perfekt aus, jeder ist ein wenig anders, aber gerade das gefällt mir daran. Schließlich kommen Bildchen und Tee in den Umschlag.

Zuletzt muss man nur noch die Umschläge zukleben und nummerieren. Wer kein normales Klebeband nehmen will, ist mit schönem Masking Tape sicher gut bedient. Die Zahlen schreibe ich von Hand vorn auf den Umschlag, hier lassen sich natürlich auch hübsche Kleber anbringen.

Alle Umschläge kommen in ein Päckchen, das man auch gut in anderes Geschenkpapier einpacken kann.
Der hier gezeigte Adventskalender ist mein Geschenk an eine liebe Freundin, die heute Geburtstag hat.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbasteln oder Inspirierenlassen!

Kürbisrezepte

Nachdem ich den Kürbis schon zum Schuldigen für meine sinkende Artikelzahl erklärt habe, widme ich ihm hier im Gegenzug einen geballten Beitrag mit den teilweise bereits erwähnten Rezepten. Damit habe ich wiederum meine Schuldigkeit getan – zumindest für dieses Jahr :-)

Also, liebe Leserinnen und Leser, bindet euch die Schürzen um und ab in die Küche! Hier folgen meine Top 3 der Kürbisrezepte 2014!

Kürbis-Mango-Suppe

Für die Kürbis-Mango-Suppe beachte man einfach mein Rezept für Kürbissuppe mit Kokosmilch und gebe gleich zu Beginn eine reife, gewürfelte Mango mit in den Kochtopf. Mehr brauche ich hier wohl nicht zu sagen :-)

Kürbis- und Kartoffelspalten aus dem Ofen

Auf diese tolle Idee brachte mich Friederike von pastor’s diary mit ihrem Kommentar zu meinem letzten Kürbisbeitrag. Sie schlug vor, Kürbis im Ofen mit Rosmarin zu machen und bis auf den Rosmarin, der gerade leider nicht im Haus war, habe ich mich inspirieren lassen!

wpid-2014-10-15-17.33.34.jpg.jpegMan nehme:

Kürbis & Kartoffeln, in Spalten geschniten

Salz
(Kräuter-)Pfeffer
Chili
Knoblauch
Lorbeerblatt

Darauf achten, dass man die Kartoffelspalten nicht zu dick schneidet, da sie länger brauchen als der Kürbis. Alles zusammen in eine Auflaufform geben und schön durchmischen. Dann ab in den Ofen!

wpid-2014-10-15-17.35.32.jpg.jpegWenn die Kartoffeln gar sind, ist das Gericht fertig.

Aufgrund der Gewürze schmeckt es „pur“ genauso gut wie z.B. mit Kräuterquark oder Ähnlichem. Ebenso kann man es natürlich als Gemüsebeilage zu Fleisch servieren.

Bei uns gab es die Kartoffel- und Kürbisspalten einfach nur zwischendurch.

Guten Appetit!

Schokokürbismus

Dieses Schokokürbismus ist ultraschokoladig und überhaupt superlecker! Es stammt aus dem Haushalt, aus dem ich auch schon das Rezept für Dinkelbrot übernommen habe und wäre deshalb wohl schon ohne eigenes Ausprobieren einer Empfehlung wert gewesen ;-)

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Die Basis bilden, wie der Name schon sagt, 450g Kürbismus. Dazu nehmt ihr einen Kürbis, schneidet ihn in Stücke und kocht ihn in einem Topf. Immer schön umrühren, bis er schön weich geworden ist und ihr ihn mit dem Pürierstab zu einem Mus verarbeiten könnt. Am Ende das Mus in ein Sieb geben und abtropfen lassen bis keine Flüssigkeit mehr rauskommt.

wpid-2014-10-12-10.57.10.jpg.jpegWeitere Zutaten:

120-150g Butter
150g Bitterschokolade
1-2 EL Kakao
120-150g Puderzucker
Vanillezucker
Zimt

Die Butter in einem Topf zerlassen und die weiteren Zutaten unterrühren. Am Schluss das Kürbismus hinzugeben und weiter rühren. Alles zusammen in eine Aufflaufform oder auf ein Blech geben und erkalten lassen. Ich würde sagen, in kaltem Zustand bekommt das Mus eine Konsistenz zwischen einem normalen Schokomousse und einem weichen, feuchten Schokokuchen.

wpid-2014-10-12-11.19.06.jpg.jpegAuf dem Bild ist die Masse noch recht flüssig, da sie direkt aus dem Topf kommt.

Alternativ könnt ihr das Schokokürbismus auch direkt in kleine Förmchen geben, die ihr dann als Nachtisch serviert.

Lasst es euch schmecken!

Der Kürbis ist schuld!

Gestern sprach mich Aurora von Theater Disharmonia darauf an, dass mein letzter Blogbeitrag schon über eine Woche zurückliegen würde. Und dass es sich bei diesem Blogbeitrag um ein Rezept mit Kürbis handeln würde. Ich musste grinsen. Denn tatsächlich: Vor lauter Kürbis komme ich nicht mehr zum Bloggen.

Nachdem der Riesenkürbis (siehe letztes Bild) nämlich „geschlachtet“ und eingefroren war (so viel Kürbis kann selbst ich nicht auf einmal verkochen), habe ich in den letzten Tagen erstmal ein Rezept für das allerschokoladigste Schoko-Kürbis-Mus ausprobiert (wird möglicherweise noch verbloggt) und schließlich noch (dank reifer Mango in der Biokiste) eines für absolut leckere Mango-Kürbis-Suppe.

Man kann sagen: Ich bin ein Kürbis-Fan geworden – und gleichermaßen froh, wenn diese Saison auch wieder rum ist! (Neben der reifen Mango gab’s in der Biokiste nämlich auch noch – na, ratet mal – einen Hokkaido-Kürbis…)

Neben der Kürbissaison befinde ich mich seit September auch in der alljährlichen Geburtstagssaison, die nun nicht mehr durch den Geburtstag meines Vaters (Anfang Oktober), sondern den Geburtstag meines Schwiegervaters (Ende September) eingeläutet wird und bis zum Geburtsfest Jesu (Weihnachten) andauert. In dieser Zeit feiern gut drei Viertel meiner Familie und rund zwei Drittel meines Freundeskreises ihr Wiegenfest.

Ich frage mich manchmal, woran das liegt, dass innerhalb einer Familie die Geburtstage so gehäuft sind… und wie ich mich intuitiv auch noch mit genau den Menschen befreunde, die in der gleichen Zeit Geburtstag haben. Vielleicht gibt es doch bestimmte Gemeinsamkeiten nach Geburtsmonaten respektive Sternzeichen ;-)

Für heute bleibt mir nur, euch lieben Leserinnen und Lesern weiterhin einen schönen Oktober zu wünschen – viel Spaß beim Kürbis verarbeiten und haltet die Ohren steif! Die nächsten Blogbeiträge hier befinden sich im Entwurfmodus in meiner Pipeline – aber ihr wisst ja jetzt, woran es liegt: Der Kürbis ist schuld!

Liebe Grüße!
Mathilda

Kürbissuppe mit Kokosmilch

Wohin man auch schaut, es ist Kürbiszeit. Überall prangt es einem von Aufstellern und Schildern an Bars, Bistros und Restaurants entgegen. Es gibt Kürbis in allen Variationen. Und auch ich beteilige mich mit einem Rezept für – wie könnte es auch anders sein – Kürbissuppe. Grundsätzlich mag ich ja sehr gern Kürbis-Ingwer-Suppe, die Schärfe ist einfach herrlich, doch dieses Mal gibt es Kürbissuppe mit Kokosmilch (gut, bei mir mal wieder eher Kürbisbrei):

wpid-2014-10-04-17.16.58.jpg.jpegMan nehme:

Kürbis
Karotte
Zwiebeln

Kokosmilch
Butter

Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Chili

Als Erstes den Kürbis schlachten, d.h. ein Stück herausschneiden, schälen und entkernen. Kürbis in Würfel schneiden.
Zwiebel auch klein schneiden und in einem großen Top in zerlassener Butter anbraten. Anschließend klein geschnittene Karotten und die Kürbiswürfel hinzugeben.
Alles etwas anbraten und dann Gemüsebrühe darüber geben. In der Gemüsebrühe alles zusammen garen lassen. Ich gebe meist noch eine aufgeschnittene Chilischote hinzu.
Anschließend mit einem Mixstab pürieren, dabei Kokosmilch und Gewürze hinzugeben. Noch ein wenig auf dem Herd lassen, damit alles gleichermaßen warm ist.

Wenn man gleich anfangs etwas mehr Flüssigkeit hinzugibt als das bei mir der Fall war, dann wird es auch nicht so dickflüssig. Ich wünsche allen Nachkochern einen guten Appetit!

Die Biokiste

Wie der geneigte Leser schon bemerkt hat, ist Essen gerade ein ganz großes und wunderbares Thema. Nicht, dass das etwas Neues wäre – ich koche und backe sehr gern, esse noch viel lieber und schätze dabei qualitativ hochwertige Lebensmittel. Trotzdem kommt es nicht von ungefähr, dass ich gerade in diesem Monat meine Rezeptrubrik hier weiter ausbauen und um das Gemüse-Allerlei und die Kokos-Lauch-Suppe ergänzen konnte. Seit ein paar Wochen haben wir nämlich ein Biokisten-Abo beim Obstbaubetrieb unseres Vertrauens. Davon möchte ich euch heute berichten.

Biokiste1

Die Biokiste wird einmal wöchentlich direkt an die Haustür geliefert. Auf Wunsch kann man sie auch 14-tägig haben oder einzelne Wochen (z.B. wenn man in den Urlaub fährt) aussetzen. Der Kostenpunkt bei unserer Kiste (Obst und Gemüse für 2-3 Personen) liegt bei 20 Euro.

Man kann aus unterschiedlichen Kisten auswählen: Single, 2-3 Personen oder eine große Kiste für 3-4 Personen.
Auch der Inhalt ist variabel: von Still- und Schonkost über reine Obst- bzw. Gemüsekisten bis hin zu einer bunten Mischung Obst und Gemüse. Dazu gibt es die Möglichkeit, kleinere und größere Päckchen an verschiedenen Käsesorten dazuzubuchen. Netterweise werden jede Woche zwei Rezeptvorschläge mitgeliefert, die einem vor allem die Verarbeitung von „ungewohnterem“ Gemüse erleichtern.

Hier ein Bild der Kiste, die mich zur Kokos-Lauch-Suppe motiviert hat:

Biokiste2Kokos-Lauch-Suppe

Normalerweise enthält die Kiste 1 Salatkopf, etwas „Standard-Gemüse“ wie Paprika/Tomate/Karotte/Kartoffel, zwei besondere Gemüsesorten wie Spinat, Kürbis, Rettich, Lauch, Fenchel, Mangold,… und an Obst die Klassiker Äpfel, Birne und Trauben sowie eine kleine Besonderheit wie Zwetschgen, Himbeeren oder Mango.

Ich halte das für eine schöne und abwechslungsreiche Zusammenstellung und bin damit sehr zufrieden!

Die Biokiste hat für uns folgende Vorteile:

  1. Die Lebensmittel haben allesamt eine sehr gute Qualität und stammen direkt aus der Region. Sie sind entweder aus eigenem Anbau oder wurden saisonal nach Bioland- oder Demeterkriterien zugekauft.
  2. Die Kiste wird geliefert und wir sparen uns somit das Einkaufen.
  3. À propos Sparen: Wir geben nun mehr Geld für Gemüse aus als vorher, allerdings sparen wir insgesamt beim Lebensmitteleinkauf. Das liegt daran, dass wir neben dem regelmäßigen Einkauf beim Metzger/Bäcker nicht mehr so oft Einkaufen gehen. Es reicht im Prinzip ein Großeinkauf, bei dem wir länger haltbare Produkte wie Mehl, Reis, Nudeln,… kaufen. Das Obst ersetzt uns einiges an Süßigkeiten und die Kiste an sich bewahrt vor der Leere im Kühlschrank, die in der Vergangenheit öfter zu spontanen Pizzabestellungen u.Ä. geführt hat.
  4. Wir kochen und essen abwechslungsreich und lernen neue Rezepte und Gemüsesorten kennen. Ohne die Kiste hätte ich weder frischen Blattspinat gekauft noch eine Kürbis-Lauch-Suppe ausprobiert. Obwohl ich durch diverse Blogs immer wieder mit neuen Rezeptideen konfrontiert bin, führt das bei mir nur ab und an dazu, diese auch selbst nachzukochen und davor natürlich dafür einzukaufen. Jetzt habe ich die Herausforderung sozusagen im eigenen Kühlschrank und kann mich kulinarisch voll austoben.
  5. Obst und Gemüse sind im Gegensatz zum Supermarkt nicht in Plastik eingepackt und kommen auch nicht in einer Plastiktüte an. Gut, die Kiste ist aus Kunststoff, aber da drücke ich angesichts der Dauernutzung ein Auge zu. Wenig Verständnis habe ich hingegen für die unnötigen Verpackungen im Supermarkt – hier ist die Biokiste die optimale Alternative.
  6. Mit unserem Abo unterstützen wir einen Traditions- und Familienbetrieb direkt vor Ort, der sich bereits in Zeiten vor EG-Bio-Öko-usw.-Verordnungen dem Thema regionale und ökologische Landwirtschaft gewidmet hat.

Wie ihr seht, gibt es sowohl ideelle als auch ökonomische Gründe, die bei uns für die Biokiste sprechen. Am wichtigsten ist jedoch, dass es mir persönlich jeden Tag große Freude bereitet, etwas aus der Kiste zuzubreiten.
Obwohl ich dachte, dass ich bisher auch sehr gut und gesund esse, habe ich hier eine wirkliche Veränderung festgestellt: Ich ernähre mich gesünder, habe mehr Lust am Essen und Freude am Kochen und bin selbst ganz erstaunt und glücklich über diese Steigerung der Lebensqualität!

Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, auch ein Biokisten-Abo anzufangen, der kann sich einfach unter dem Stichwort „Biokiste“ oder auch „Ökokiste“ informieren. Schaut einfach mal, was es bei euch in der Gegend so gibt!
Außerdem würde ich mich sehr über Erfahrungsberichte von anderen freuen – Was ist in eurer Kiste so drin? Seid ihr zufrieden damit? Wo seht ihr Vor- oder auch Nachteile?

Ich bin gepannt!
Mathilda

Kokos-Lauch-Suppe

Wenn langsam der Herbst anbricht, mag ich es besonders, mittags oder abends eine warme Suppe zu essen. Dank Biokiste (ich werde berichten) haben wir nun immer frisches Gemüse im Haus und so wagte ich mich letzte Woche an ein neues Rezept: eine Kokos-Lauch-Suppe mit Reis.

Kokos-Lauch-Suppe2

Es war einfach und lecker, daher will ich es hier mit euch teilen!

ZutatenMan nehme:

2 Stangen Lauch
2 Karotten
1 Dose Kokosmilch
Reis

Knoblauch, Chili
Butter
Curry, Pfeffer, Salz

 

ZubereitungZubereitung

Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden, Lauch waschen und in Ringe schneiden, Knoblach klein hacken.

Währenddessen den Reis kochen.
(1/2 Tasse Reis, 1 Tasse Wasser, Salz)

Karotten in Butter anschwitzen bis sie etwas weich sind, Lauch und Knoblauch hinzugeben und leicht anbraten, Gewürze (viel Curry, Pfeffer, etwas Chili) hinzugeben, mit Wasser ablöschen.

Kokos-Lauch-Suppe1Die Kokosmilch hinzugeben und vor sich hinköcheln lassen. Schließlich noch mal aufkochen und servieren!

Der Reis eignet sich als Suppeneinlage oder – da meine Suppe eher immer Eintopf oder Brei statt Suppe ist – einfach als kleine Beilage.

Guten Appetit!

Buntes Gemüse-Allerlei

Nach langer, langer Zeit gibt es hier von mir mal wieder ein Sonntagsrezept. Die einzige Hürde, die man dafür nehmen muss, ist, rechtzeitig genügend Gemüse einzukaufen, ansonsten geht alles schnell & kinderleicht.

Gemüse

Man nehme, sofern vorhanden, eine schicke Sauteuse (ja, ich muss euch unbedingt darauf hinweisen, dass wir so etwas Tolles besitzen) oder aber auch einfach einen ganz normalen Topf. Dann allerlei grob geschnittenes Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Auberginen, Zucchini, Paprika,…) in Olivenöl anbraten, salzen und pfeffern, Tomaten und Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano) hinzugeben, einen guten Schluck Rotwein, und dann bei mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen. So einfach geht’s!

Ich gebe später oft einfach noch einen Klecks Naturfrischkäse dazu, das schmeckt sehr lecker!

Gemüseallerlei

Ach ja, und Ratatouille darf ich dazu nicht sagen, das meint zumindest der frisch angetraute Ehemann. Denn dazu müssten meine Gemüsestücke viiiiel, viiiel kleiner sein (und formschöner sowieso) – so klein, dass von jeder Sorte eines auf den Löffel passt. Naja, bei mir passt von jeder Sorte auch eines auf den Löffel: Man muss eben ein wenig stapeln und dann den Mund weit aufsperren.

Guten Appetit!

Adventskalender mit Nüssen, Früchten und Studentenfutter

Becher

Nein, das hier wird kein „look at my beautiful life and DIY“-Blog! Trotzdem möchte ich euch gern meine selbstgebastelten Adventskalender zeigen. Es ist noch 1 Woche Zeit bis zum Adventskalenderstart, daher besteht (so rein theoretisch…) sogar noch die Möglichkeit zum Nachbasteln.

Inspiriert für die Kalender hat mich ein kaufbarer Adventskalender, der mit Nüssen, Früchten und Studentenfutter gefüllt ist. Mein liebster Freund meinte, das könne ich doch auch selber machen (Ha! Er hat mehr Vertrauen in meine Kreativität und Bastelfähigkeiten als ich selbst!) und so klickte ich mich durch ein paar Dawanda-Seiten, DIY-Blogs und Tutorials und bastelte bis spät in die Nacht im Handumdrehen hinterher:

1. Kaffeebecher zugeschnitten und mit Geschenkpapier beklebt

Becher1

2. Nüsse und Früchte eingekauft

Nüsse und Früchte

3. Zahlen auf Klebepunkte geschrieben und durchnummeriert

Nummern

Jetzt fehlt nur noch das Verschenken… die Empfänger sind schon bestimmt ;-)

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagnachmittag!

Versuche Nr. 2 und Nr. 3: Cookies

Nachdem ich bei meinem ersten Versuch ja leider den Kakao und das Meersalz vergessen habe, probierte ich im Lauf der Woche das Rezept nochmal.

Meine Füllungen (leider nur ein Handyfoto):

Füllungen

Statt der Samba-Dark-Creme probierte ich auch noch Nutella und eine Zartbitterschokoladencreme.

Bei Versuch Nr. 2 ließ ich die Cookies leider zu lang im Ofen. Man sollte sie wirklich nach 10-12 Minuten aus dem Ofen nehmen, sonst werden sie definitiv zu hart! :-D Allerdings dachte ich hier wenigstens an das Meersalz und muss sagen (@Ellen): Mir schmeckt’s!

Hier ein Bild von Versuch Nr. 3 (bei dem ich beinahe das Backpulver vergaß…) – die Cookies sind schön weich und super lecker:

Cookies3

Der Kakao macht definitv den Unterschied! Zum einen hat die ganze Masse eine andere Konsistenz und ist nicht so teigig-weich, sondern fester, da der Kakao die Feuchtigkeit aufnimmt. Zum anderen sind die Cookies vom Geschmack her voller und deutlich besser. Ich musste mich zurückhalten, nicht schon vor dem Backen die Hälfte wegzunaschen :-)

Das Rezept bekommt von mir eindeutig eine Empfehlung!

Ihr Lieben, habt einen schönen Sonntag!!

Eure Mathilda

Versuch Nr. 1: Cookies

Ellen von Kleine Wunder überall brachte mich auf die Idee, auch mal das Rezept für die Most Bestest Soft Baked Chocolate Cookies EVER auszuprobieren.

Also zog ich erstmal los, um erstmal die Zutaten, die ich noch nicht zuhause hatte, sowie alle möglichen Füllungen einzukaufen…

IMGP0981

Butter zum Schmelzen bringen – gehackte Schokolade, Zucker und Kakao hinzugeben – Apfelmus unterrühren:Cookies1

Mehl und Backpulver dazu – für eine halbe Stunde in den Kühlschrank – mit Füllung dann im Backofen 8-10 Minuten bei 175°C backen:Cookies2

Das klingt nicht schwierig!

Allerdings hab ich den Kakao vergessen :-( und am Ende das Salz. Hätte ich bei Ellen doch aufmerksamer gelesen, wenn sie sogar „Fleur-de-Sel-Cookies“ schreibt…

Meine Füllungen sind:

  • Müsli-Crunchies
  • Marshmallows
  • weiße Schokolade
  • Erdnussbutter

IMGP0998

Guten Appetit!

Honig-Ei-Shampoo

Heute gibt es ein Sonntagsrezept der etwas anderen Art:
nicht zum Essen, sondern für die Haare :-)

Die Zutaten: Honig, Ei, Essig oder Zitrone, Senf.
1Zutaten

1 Eigelb + 1 Ei + 1 TL Honig + etwas Senf in eine Schüssel geben.
HES

Mit einem Rührgerät oder Zauberstab rühren und dabei 1-2 EL Essig oder den Saft einer Zitrone hinzugeben.Mischen

Das Shampoo in die Haare einmassieren und dann 30 Minuten einwirken lassen…11einwirken

…danach sauber und gründlich ausspülen (versteht sich von selbst) ;-)

FERTIG!
Viel Spaß und schöne Haare wünscht euch

Mathilda

PS. Wer Lust hat, mir via tumblr zu folgen: mathilda-preachitbaby.tumblr.com

Kaki

Kennt ihr diese Frucht?

Ich vermute, ich bin eine der Letzten, die auf diesen Trend aufspringt ;-) Aber wenn mir schon mal schon innerhalb einer Woche gleich von mehreren Seiten etwas zugetragen wird…

Die Frucht heißt Kaki und sieht für mich aus wie eine große Physalis. Manche meinen aber auch, sie sieht aus wie eine Tomate nur mit der Farbe einer Physalis :-D Ok, das hier wird echt ein Sinnlos-Abschnitt, da ihr ja oben sehen könnt, wie die Kaki aussieht.

Jedenfalls wird sie normalerweise im Oktober geerntet und wenn ihr sie also mal probieren wollt, dann ist JETZT der richtige Zeitpunkt dafür. Man erkennt eine reife Kaki daran, dass sie weich und saftig ist. Die Schale kann man mitessen, muss man aber nicht.

Die Kaki schmeckt nach einer Mischung aus Aprikose, Nektarine und Pfirsich. Wenn man sich durchs Internet klickt, findet man auch noch Birne, Quitte und Honigmelone auf der Geschmacksliste. Also probiert einfach selbst und schreibt mir, wonach sie schmeckt!

Mögliche Antwort: „Sie schmeckt nach Kaki.“ Haha.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!!

Eure Mathilda