#augustbreak2016 – Favourite taste

08_favourite tasteBrot und Salz schenkt man zum Einzug, und ohne beides möchte ich nicht leben. Ich liebe es, abends mit der Familie oder Freunden zu vespern. (So nennt man das Abendbrot im Schwabenland.) Man sitzt gemütlich um einen Tisch, es gibt Brot, Wurst, Käse, Tomaten, eingelegte Gurken, Senf, Meerrettich… Ein deftiges und geselliges Essen, für das man sich Zeit nimmt. Alleine schmeckt es nur halb so gut.

Und wenn ich schon gerade bei Geschmäckern bin, dann verlinke ich doch gleich mal einige hier schon geteilten Rezepte:

#augustbreak2016 – Sweetness

„Blaubeeren gibt’s doch nur im Märchen“, meinte mein Mann, als ich diese süße Frucht so bezeichnete, wie es seiner Meinung nach nur Kinder tun. Für Süßes bin ich nicht so zu haben, ich mag herzhaftes Essen und auch im sonstigen Leben hat bei mir nur ausgesprochen wenig eine Zuckerglasur.
(Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir im Prinzip auch nur die Katze ein. Sie läuft mit ihrem #hach-Effekt aber auch außer Konkurrenz.)
Das Wort „süß“ folgt bei mir meist auf ein „zu“ (zum Beispiel für Getränke wie Eistee oder Cola) und es taugt mir auch nicht zur Beschreibung menschlichen Verhaltens (hier bevorzuge ich „lieb“ und „freundlich“). Zugegeben, manchmal nutze ich es etwas klischeehaft, wenn ich über Mädchen spreche, die ich gerade erst kennenlerne und über die ich sonst nicht viel zu sagen weiß. Jedoch sollte doch eigentlich schon der Wörterbucheintrag deutlich machen: „Süß“ ist in erster Linie eine Geschmacksrichtung. Für Himbeeren, Brombeeren oder – Heidelbeeren.

[Für Raph x Elle hingegen hat „Süße“ ein recht großes Bedeutungsspektrum. Lesenswert.]

Ein gutes Jahr mit der Biokiste (Erfahrungsbericht)

Im September 2014 erzählte ich euch in diesem Beitrag von unserem Biokisten-Abo. Nun ist über ein Jahr vergangen und ich will davon berichten, welche Erfahrungen wir mit der Biokiste gemacht haben.

Dazu muss ich sagen, dass es bereits im Januar 2014 einige Veränderungen gab, die unser Anbieter einführte. Er schloss sich nämlich dem System Ökobox-Online an und bot uns damit die Möglichkeit, bereits im Voraus den Inhalt der Biokiste einzusehen und anzupassen. Der Online Shop ist wie ein kleiner Supermarkt geworden – hier direkt der erste Kritikpunkt: Während es zuvor nur um Obst, Gemüse und Käs’päckle ging, kann man nun auch Tee, Kaffee, Nudeln, Würzmittel bis hin zu Fertiggerichten in Konservendosen kaufen. Da fragt sich, wohin es mit dem ursprünglichen Konzept gegangen ist!?

Mein Mann und ich haben entschieden, dass wir die meisten dieser zusätzlichen Produkte nicht kaufen werden, sondern die neuen Online-Möglichkeiten besser nutzen wollen: Die Transparenz in Bezug auf die Lebensmittel hat sich nämlich sehr verbessert. Ich kann jetzt bei jedem Obst und Gemüse sehen, wo es herkommt und welche Zertifizierung (EU, Bio, Demeter) es hat. Außerdem weiß ich natürlich, welche Produkte aus eigenem Anbau unseres Obstbaubetriebs kommen.

Mein Bestellverhalten sieht normalerweise so aus: Am Sonntag oder Montagmorgen gehe ich in den Onlineshop und schaue, was in unserer Kiste zu finden ist. Dann werfe ich erstmal alles, was nur eine EU-Zertifizierung hat raus, denn da könnte ich ja ebenso in den nächsten Supermarkt gehen. Danach schaue ich, was ich noch zusätzlich an Obst und Gemüse möchte, und kann mir dabei schon überlegen, was ich in der kommenden Woche kochen möchte – der große, große Pluspunkt am neuen Konzept! Ich weiß, dass viele Leute Schwierigkeiten haben, wöchentliche Essenspläne zu erstellen. Durch die Bestellung bin ich gewissermaßen gezwungen, mir darüber klar zu werden, was diese Woche auf meinem Teller landen soll. So kann ich ggf. dann auch montags oder dienstags noch in den Supermarkt gehen und dort weitere Zutaten kaufen, die ich für meine geplanten Gerichte brauche.

Die zusätzlichen Angebote nutze ich gelegentlich trotzdem, um auf meinen Mindestbestellwert zu kommen: Da findet sich bei mir dann mal eine Flasche eigener Apfelsaft oder eine Packung mit Cashewnüssen. Außerdem kaufe ich regelmäßig einen Laib Brot, der dann mitgeliefert wird. Beim Bestellen merke ich schnell, ob ich für die kommende Woche die Kiste überhaupt brauche: Schätzungsweise 1x im Monat heißt es dann auch „Diese Bestellung stornieren“ und ich lege eine Lieferpause ein.

Was die Vorteile anbelangt, auf die ich schon in meinem ersten Beitrag eingegangen bin, so kann ich diese weiterhin unterschreiben. Da wir jetzt aber nicht mehr den Druck haben, ein Lebensmittel aus der Kiste ungeplant verarbeiten zu müssen,  ist es insgesamt stressfreier geworden und wir brauchen auch nichts mehr wegwerfen. Unsere Kosten haben sich m.E. gut eingependelt: da wir Basislebensmittel wie Mehl, Reis oder Nudeln auf Vorrat kaufen, bin ich vielleicht so 2-3 Mal im Monat im Supermarkt (und zusätzliche 2 Mal in einem kleinen Markt um die Ecke).

Mein Fazit: Da ich nahezu täglich zuhause esse, passt das Konzept „Biokiste“ nach wie vor gut. Mit der Qualität der Lebensmittel sind wir sehr zufrieden und durch die erhöhte Transparenz im Onlineshop können wir noch besser auswählen. Abzug gibt es nur für die m.E. sinnfreien, ebenso verfügbaren Produkte – die ich aber selbst natürlich nicht kaufen muss.

#aprillove2015 – Sweet

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Stefanie, die mir heute nicht zum ersten Mal aus der Patsche hilft. Mir wollte gestern einfach nichts zum Thema „Sweet“ einfallen, vermutlich, weil ich selbst eher für Herzhaftes und Herbes zu begeistern bin. Als Anne vorschlug, doch mein bestes Kuchenrezept zu teilen – was ich aber hier schon vor über 2 Jahren gemacht habe -, war zumindest mal das Thema näher definiert.

Stefanie ernährt sich vegan und ist in Sachen Tierschutz aktiv. Vor Ostern informierte sie bei einer Straßenaktion darüber, wie man sich ohne tierische Produkte, vor allem ohne Ei, ernähren kann.
Ich finde, die Schokobrownies sehen super lecker aus!

Veganer Kuchen1

Schokoladenbrownies Rezept

Vegan Kuchen2Vegan Kuchen3

Als ich den Kuchen gebacken habe, war der Teig ziemlich flüssig, wenn man ihn nach Rezept hergestellt hat, aber auf dem Blech ist er gut hochgebacken. Die Option mit Kuvertüre und Cranberries zu verzieren hatte ich ausgelassen, dafür haben wir in meiner Familie individuell nach Wunsch den Browniekuchen verfeinert. Mit Sojasahne auch sehr lecker, aber so viel Sojasahne war definitiv eine Ausnahme. Das Rezept ist aus einem Kochbuch, ich glaube, es war „Vegan kochen für alle“ von Björn Moschinski. Ich habe es noch ein wenig abgewandelt.

Auf jeden Fall schmeckt er sehr gut, auch ohne jeden schickschnack direkt vom Blech!

Ich bedanke mich bei Steffi für die tollen Bilder und das Rezept! Allen, die es wie ich auch gleich ausprobieren wollen, wünsche ich viel Spaß dabei und guten Appetit!

Feldsalat mit Rote Bete, Karotten, Schafskäse,…

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Heute habe ich mal wieder ein leckeres Rezept für euch. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte und ich mache immer gleich die doppelte und dreifache Menge, weil es das dann nicht nur zum Mittagessen, sondern auch gleich noch zum Abendbrot und am nächsten Tag gibt. Das Rezept stammt, wenn ich mich richtig erinnere, ursprünglich von Jamie Oliver, wurde von einer anderen Bloggerin etwas abgewandelt und aufgeschrieben und ich habe nun meine eigene Version davon, die ich euch hier mitteilen will.

Man nehme:
Feldsalat
Rote Bete
Süßkartoffeln
Karotten
1 rote Zwiebel

1 Orange
Honig
Olivenöl

Schafskäse
Brötchen/Baguette/Ciabatta

Salz
Pfeffer
Koriander
Kerne: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne,…

Bevor man anfängt, das Gemüse zu schneiden, den Ofen auf 190° vorheizen. Ich verzichte bewusst auf Mengenangaben, denn man kann einfach so viel nehmen, wie man möchte oder was man eben da hat. Rote Bete, Süßkartoffeln (kann man auch weglassen, ist ja gerade weder saisonal noch regional), Karotten und die Zwiebel in Stücke schneiden (bei mir fallen die immer etwas gröber aus) und in eine Auflaufform geben.

Als nächstes das Dressing anrühren: Die Orange auspressen, 2 Teelöffel Honig dazugeben und ungefähr im gleichen Verhältnis Olivenöl dazugeben. Schaut, dass ihr ein gutes Olivenöl habt, im Salat macht die Qualität wirklich viel aus! Die Hälfte des Dressings über das Gemüse geben.

Das Gemüse mit zerstoßenem Koriandersamen (wenn man mag), Salz und Pfeffer würzen und gut durchmischen. Ab in den Ofen damit!

Es braucht nun ca. 30-40 Minuten und in der Zeit kann man den Feldsalat waschen und die Kerne (ich habe so einen Salatkernemix genommen) in einer Pfanne rösten. Beim Brot nehme ich immer meine Notfall-Aufbackbrötchen aus dem TK, von denen ich dann eines oder zwei neben die Auflaufform in den Ofen lege. Sie brauchen nur ca. 10 Minuten, dann herausholen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit Olivenöl beträufeln.

Wenn das Gemüse durch ist, alles in eine Schüssel geben und untereinandermischen: Gemüse, Feldsalat, Kerne, Brot, Dressing und den kleingeschnittenen Schafskäse.

Guten Appetit!

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Kürbisrezepte

Nachdem ich den Kürbis schon zum Schuldigen für meine sinkende Artikelzahl erklärt habe, widme ich ihm hier im Gegenzug einen geballten Beitrag mit den teilweise bereits erwähnten Rezepten. Damit habe ich wiederum meine Schuldigkeit getan – zumindest für dieses Jahr :-)

Also, liebe Leserinnen und Leser, bindet euch die Schürzen um und ab in die Küche! Hier folgen meine Top 3 der Kürbisrezepte 2014!

Kürbis-Mango-Suppe

Für die Kürbis-Mango-Suppe beachte man einfach mein Rezept für Kürbissuppe mit Kokosmilch und gebe gleich zu Beginn eine reife, gewürfelte Mango mit in den Kochtopf. Mehr brauche ich hier wohl nicht zu sagen :-)

Kürbis- und Kartoffelspalten aus dem Ofen

Auf diese tolle Idee brachte mich Friederike von pastor’s diary mit ihrem Kommentar zu meinem letzten Kürbisbeitrag. Sie schlug vor, Kürbis im Ofen mit Rosmarin zu machen und bis auf den Rosmarin, der gerade leider nicht im Haus war, habe ich mich inspirieren lassen!

wpid-2014-10-15-17.33.34.jpg.jpegMan nehme:

Kürbis & Kartoffeln, in Spalten geschniten

Salz
(Kräuter-)Pfeffer
Chili
Knoblauch
Lorbeerblatt

Darauf achten, dass man die Kartoffelspalten nicht zu dick schneidet, da sie länger brauchen als der Kürbis. Alles zusammen in eine Auflaufform geben und schön durchmischen. Dann ab in den Ofen!

wpid-2014-10-15-17.35.32.jpg.jpegWenn die Kartoffeln gar sind, ist das Gericht fertig.

Aufgrund der Gewürze schmeckt es „pur“ genauso gut wie z.B. mit Kräuterquark oder Ähnlichem. Ebenso kann man es natürlich als Gemüsebeilage zu Fleisch servieren.

Bei uns gab es die Kartoffel- und Kürbisspalten einfach nur zwischendurch.

Guten Appetit!

Schokokürbismus

Dieses Schokokürbismus ist ultraschokoladig und überhaupt superlecker! Es stammt aus dem Haushalt, aus dem ich auch schon das Rezept für Dinkelbrot übernommen habe und wäre deshalb wohl schon ohne eigenes Ausprobieren einer Empfehlung wert gewesen ;-)

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Die Basis bilden, wie der Name schon sagt, 450g Kürbismus. Dazu nehmt ihr einen Kürbis, schneidet ihn in Stücke und kocht ihn in einem Topf. Immer schön umrühren, bis er schön weich geworden ist und ihr ihn mit dem Pürierstab zu einem Mus verarbeiten könnt. Am Ende das Mus in ein Sieb geben und abtropfen lassen bis keine Flüssigkeit mehr rauskommt.

wpid-2014-10-12-10.57.10.jpg.jpegWeitere Zutaten:

120-150g Butter
150g Bitterschokolade
1-2 EL Kakao
120-150g Puderzucker
Vanillezucker
Zimt

Die Butter in einem Topf zerlassen und die weiteren Zutaten unterrühren. Am Schluss das Kürbismus hinzugeben und weiter rühren. Alles zusammen in eine Aufflaufform oder auf ein Blech geben und erkalten lassen. Ich würde sagen, in kaltem Zustand bekommt das Mus eine Konsistenz zwischen einem normalen Schokomousse und einem weichen, feuchten Schokokuchen.

wpid-2014-10-12-11.19.06.jpg.jpegAuf dem Bild ist die Masse noch recht flüssig, da sie direkt aus dem Topf kommt.

Alternativ könnt ihr das Schokokürbismus auch direkt in kleine Förmchen geben, die ihr dann als Nachtisch serviert.

Lasst es euch schmecken!

Kürbissuppe mit Kokosmilch

Wohin man auch schaut, es ist Kürbiszeit. Überall prangt es einem von Aufstellern und Schildern an Bars, Bistros und Restaurants entgegen. Es gibt Kürbis in allen Variationen. Und auch ich beteilige mich mit einem Rezept für – wie könnte es auch anders sein – Kürbissuppe. Grundsätzlich mag ich ja sehr gern Kürbis-Ingwer-Suppe, die Schärfe ist einfach herrlich, doch dieses Mal gibt es Kürbissuppe mit Kokosmilch (gut, bei mir mal wieder eher Kürbisbrei):

wpid-2014-10-04-17.16.58.jpg.jpegMan nehme:

Kürbis
Karotte
Zwiebeln

Kokosmilch
Butter

Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Chili

Als Erstes den Kürbis schlachten, d.h. ein Stück herausschneiden, schälen und entkernen. Kürbis in Würfel schneiden.
Zwiebel auch klein schneiden und in einem großen Top in zerlassener Butter anbraten. Anschließend klein geschnittene Karotten und die Kürbiswürfel hinzugeben.
Alles etwas anbraten und dann Gemüsebrühe darüber geben. In der Gemüsebrühe alles zusammen garen lassen. Ich gebe meist noch eine aufgeschnittene Chilischote hinzu.
Anschließend mit einem Mixstab pürieren, dabei Kokosmilch und Gewürze hinzugeben. Noch ein wenig auf dem Herd lassen, damit alles gleichermaßen warm ist.

Wenn man gleich anfangs etwas mehr Flüssigkeit hinzugibt als das bei mir der Fall war, dann wird es auch nicht so dickflüssig. Ich wünsche allen Nachkochern einen guten Appetit!

Die Biokiste

Wie der geneigte Leser schon bemerkt hat, ist Essen gerade ein ganz großes und wunderbares Thema. Nicht, dass das etwas Neues wäre – ich koche und backe sehr gern, esse noch viel lieber und schätze dabei qualitativ hochwertige Lebensmittel. Trotzdem kommt es nicht von ungefähr, dass ich gerade in diesem Monat meine Rezeptrubrik hier weiter ausbauen und um das Gemüse-Allerlei und die Kokos-Lauch-Suppe ergänzen konnte. Seit ein paar Wochen haben wir nämlich ein Biokisten-Abo beim Obstbaubetrieb unseres Vertrauens. Davon möchte ich euch heute berichten.

Biokiste1

Die Biokiste wird einmal wöchentlich direkt an die Haustür geliefert. Auf Wunsch kann man sie auch 14-tägig haben oder einzelne Wochen (z.B. wenn man in den Urlaub fährt) aussetzen. Der Kostenpunkt bei unserer Kiste (Obst und Gemüse für 2-3 Personen) liegt bei 20 Euro.

Man kann aus unterschiedlichen Kisten auswählen: Single, 2-3 Personen oder eine große Kiste für 3-4 Personen.
Auch der Inhalt ist variabel: von Still- und Schonkost über reine Obst- bzw. Gemüsekisten bis hin zu einer bunten Mischung Obst und Gemüse. Dazu gibt es die Möglichkeit, kleinere und größere Päckchen an verschiedenen Käsesorten dazuzubuchen. Netterweise werden jede Woche zwei Rezeptvorschläge mitgeliefert, die einem vor allem die Verarbeitung von „ungewohnterem“ Gemüse erleichtern.

Hier ein Bild der Kiste, die mich zur Kokos-Lauch-Suppe motiviert hat:

Biokiste2Kokos-Lauch-Suppe

Normalerweise enthält die Kiste 1 Salatkopf, etwas „Standard-Gemüse“ wie Paprika/Tomate/Karotte/Kartoffel, zwei besondere Gemüsesorten wie Spinat, Kürbis, Rettich, Lauch, Fenchel, Mangold,… und an Obst die Klassiker Äpfel, Birne und Trauben sowie eine kleine Besonderheit wie Zwetschgen, Himbeeren oder Mango.

Ich halte das für eine schöne und abwechslungsreiche Zusammenstellung und bin damit sehr zufrieden!

Die Biokiste hat für uns folgende Vorteile:

  1. Die Lebensmittel haben allesamt eine sehr gute Qualität und stammen direkt aus der Region. Sie sind entweder aus eigenem Anbau oder wurden saisonal nach Bioland- oder Demeterkriterien zugekauft.
  2. Die Kiste wird geliefert und wir sparen uns somit das Einkaufen.
  3. À propos Sparen: Wir geben nun mehr Geld für Gemüse aus als vorher, allerdings sparen wir insgesamt beim Lebensmitteleinkauf. Das liegt daran, dass wir neben dem regelmäßigen Einkauf beim Metzger/Bäcker nicht mehr so oft Einkaufen gehen. Es reicht im Prinzip ein Großeinkauf, bei dem wir länger haltbare Produkte wie Mehl, Reis, Nudeln,… kaufen. Das Obst ersetzt uns einiges an Süßigkeiten und die Kiste an sich bewahrt vor der Leere im Kühlschrank, die in der Vergangenheit öfter zu spontanen Pizzabestellungen u.Ä. geführt hat.
  4. Wir kochen und essen abwechslungsreich und lernen neue Rezepte und Gemüsesorten kennen. Ohne die Kiste hätte ich weder frischen Blattspinat gekauft noch eine Kürbis-Lauch-Suppe ausprobiert. Obwohl ich durch diverse Blogs immer wieder mit neuen Rezeptideen konfrontiert bin, führt das bei mir nur ab und an dazu, diese auch selbst nachzukochen und davor natürlich dafür einzukaufen. Jetzt habe ich die Herausforderung sozusagen im eigenen Kühlschrank und kann mich kulinarisch voll austoben.
  5. Obst und Gemüse sind im Gegensatz zum Supermarkt nicht in Plastik eingepackt und kommen auch nicht in einer Plastiktüte an. Gut, die Kiste ist aus Kunststoff, aber da drücke ich angesichts der Dauernutzung ein Auge zu. Wenig Verständnis habe ich hingegen für die unnötigen Verpackungen im Supermarkt – hier ist die Biokiste die optimale Alternative.
  6. Mit unserem Abo unterstützen wir einen Traditions- und Familienbetrieb direkt vor Ort, der sich bereits in Zeiten vor EG-Bio-Öko-usw.-Verordnungen dem Thema regionale und ökologische Landwirtschaft gewidmet hat.

Wie ihr seht, gibt es sowohl ideelle als auch ökonomische Gründe, die bei uns für die Biokiste sprechen. Am wichtigsten ist jedoch, dass es mir persönlich jeden Tag große Freude bereitet, etwas aus der Kiste zuzubreiten.
Obwohl ich dachte, dass ich bisher auch sehr gut und gesund esse, habe ich hier eine wirkliche Veränderung festgestellt: Ich ernähre mich gesünder, habe mehr Lust am Essen und Freude am Kochen und bin selbst ganz erstaunt und glücklich über diese Steigerung der Lebensqualität!

Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, auch ein Biokisten-Abo anzufangen, der kann sich einfach unter dem Stichwort „Biokiste“ oder auch „Ökokiste“ informieren. Schaut einfach mal, was es bei euch in der Gegend so gibt!
Außerdem würde ich mich sehr über Erfahrungsberichte von anderen freuen – Was ist in eurer Kiste so drin? Seid ihr zufrieden damit? Wo seht ihr Vor- oder auch Nachteile?

Ich bin gepannt!
Mathilda

Kokos-Lauch-Suppe

Wenn langsam der Herbst anbricht, mag ich es besonders, mittags oder abends eine warme Suppe zu essen. Dank Biokiste (ich werde berichten) haben wir nun immer frisches Gemüse im Haus und so wagte ich mich letzte Woche an ein neues Rezept: eine Kokos-Lauch-Suppe mit Reis.

Kokos-Lauch-Suppe2

Es war einfach und lecker, daher will ich es hier mit euch teilen!

ZutatenMan nehme:

2 Stangen Lauch
2 Karotten
1 Dose Kokosmilch
Reis

Knoblauch, Chili
Butter
Curry, Pfeffer, Salz

 

ZubereitungZubereitung

Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden, Lauch waschen und in Ringe schneiden, Knoblach klein hacken.

Währenddessen den Reis kochen.
(1/2 Tasse Reis, 1 Tasse Wasser, Salz)

Karotten in Butter anschwitzen bis sie etwas weich sind, Lauch und Knoblauch hinzugeben und leicht anbraten, Gewürze (viel Curry, Pfeffer, etwas Chili) hinzugeben, mit Wasser ablöschen.

Kokos-Lauch-Suppe1Die Kokosmilch hinzugeben und vor sich hinköcheln lassen. Schließlich noch mal aufkochen und servieren!

Der Reis eignet sich als Suppeneinlage oder – da meine Suppe eher immer Eintopf oder Brei statt Suppe ist – einfach als kleine Beilage.

Guten Appetit!

Buntes Gemüse-Allerlei

Nach langer, langer Zeit gibt es hier von mir mal wieder ein Sonntagsrezept. Die einzige Hürde, die man dafür nehmen muss, ist, rechtzeitig genügend Gemüse einzukaufen, ansonsten geht alles schnell & kinderleicht.

Gemüse

Man nehme, sofern vorhanden, eine schicke Sauteuse (ja, ich muss euch unbedingt darauf hinweisen, dass wir so etwas Tolles besitzen) oder aber auch einfach einen ganz normalen Topf. Dann allerlei grob geschnittenes Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Auberginen, Zucchini, Paprika,…) in Olivenöl anbraten, salzen und pfeffern, Tomaten und Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano) hinzugeben, einen guten Schluck Rotwein, und dann bei mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen. So einfach geht’s!

Ich gebe später oft einfach noch einen Klecks Naturfrischkäse dazu, das schmeckt sehr lecker!

Gemüseallerlei

Ach ja, und Ratatouille darf ich dazu nicht sagen, das meint zumindest der frisch angetraute Ehemann. Denn dazu müssten meine Gemüsestücke viiiiel, viiiel kleiner sein (und formschöner sowieso) – so klein, dass von jeder Sorte eines auf den Löffel passt. Naja, bei mir passt von jeder Sorte auch eines auf den Löffel: Man muss eben ein wenig stapeln und dann den Mund weit aufsperren.

Guten Appetit!

#9 Eine Pyjamaparty veranstalten

Eine Pyjamaparty – das heißt ein wunderbarer Tag mit meinen Mädels. Da ich in diesem Jahr ja auch #3 meiner 14 Punkte für 2014 erfüllen möchte, benötigte ich die tatkräftige Unterstützung meiner Freundinnen.

Ungefähr 3 Wochen im Voraus begann ich dann auch mit den Vorbereitungen: Zum einen der Dekoration in kitschigem Rosa, zum anderen den selbstgebastelten Einladungsheftchen. Ich stellte mit weißem und rosa Papier ein kleines Themenheft her, schnitt zur Verzierung Bildchen aus Hochzeitszeitschriften aus und band die ganze Sache am Ende mit rosa-weißem Garn zusammen.

Zum Nachmittagskaffee gab es Muffins mit entsprechender Glasur, Brownies sowie Rosa Marshmallow-Popcornbälle mit gerösteten Mandelsplittern nach dem Rezept von herzelieb. Dank einem Schuss Rosenlikör färbte sich auch der Sekt herrlich rosa und so erfüllten Deko und Essen jedes Kleinmädchen- und Prinzessinnenklischee, das man sich so denken kann.

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Nach Sekt, Kuchen, rauchenden Köpfen, Pizza und arabischer Musik schauten wir abends zunächst einen kitschigen Hochzeitsfilm (dessen Titel mir glücklicherweise schon wieder entfallen ist), anschließend den deutschen Speed-Dating-Film „Shoppen“ sowie eine Art Woodstock Doku über ein Love & Peace Musikfestival in einem Zug, der durch die USA fährt. Oder so ähnlich.

Ein rundum gelungener Mädelstag und eine wunderbare Pyjamaparty!
Danke, ihr Lieben!

Adventskalender mit Nüssen, Früchten und Studentenfutter

Becher

Nein, das hier wird kein „look at my beautiful life and DIY“-Blog! Trotzdem möchte ich euch gern meine selbstgebastelten Adventskalender zeigen. Es ist noch 1 Woche Zeit bis zum Adventskalenderstart, daher besteht (so rein theoretisch…) sogar noch die Möglichkeit zum Nachbasteln.

Inspiriert für die Kalender hat mich ein kaufbarer Adventskalender, der mit Nüssen, Früchten und Studentenfutter gefüllt ist. Mein liebster Freund meinte, das könne ich doch auch selber machen (Ha! Er hat mehr Vertrauen in meine Kreativität und Bastelfähigkeiten als ich selbst!) und so klickte ich mich durch ein paar Dawanda-Seiten, DIY-Blogs und Tutorials und bastelte bis spät in die Nacht im Handumdrehen hinterher:

1. Kaffeebecher zugeschnitten und mit Geschenkpapier beklebt

Becher1

2. Nüsse und Früchte eingekauft

Nüsse und Früchte

3. Zahlen auf Klebepunkte geschrieben und durchnummeriert

Nummern

Jetzt fehlt nur noch das Verschenken… die Empfänger sind schon bestimmt ;-)

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagnachmittag!

Versuche Nr. 2 und Nr. 3: Cookies

Nachdem ich bei meinem ersten Versuch ja leider den Kakao und das Meersalz vergessen habe, probierte ich im Lauf der Woche das Rezept nochmal.

Meine Füllungen (leider nur ein Handyfoto):

Füllungen

Statt der Samba-Dark-Creme probierte ich auch noch Nutella und eine Zartbitterschokoladencreme.

Bei Versuch Nr. 2 ließ ich die Cookies leider zu lang im Ofen. Man sollte sie wirklich nach 10-12 Minuten aus dem Ofen nehmen, sonst werden sie definitiv zu hart! :-D Allerdings dachte ich hier wenigstens an das Meersalz und muss sagen (@Ellen): Mir schmeckt’s!

Hier ein Bild von Versuch Nr. 3 (bei dem ich beinahe das Backpulver vergaß…) – die Cookies sind schön weich und super lecker:

Cookies3

Der Kakao macht definitv den Unterschied! Zum einen hat die ganze Masse eine andere Konsistenz und ist nicht so teigig-weich, sondern fester, da der Kakao die Feuchtigkeit aufnimmt. Zum anderen sind die Cookies vom Geschmack her voller und deutlich besser. Ich musste mich zurückhalten, nicht schon vor dem Backen die Hälfte wegzunaschen :-)

Das Rezept bekommt von mir eindeutig eine Empfehlung!

Ihr Lieben, habt einen schönen Sonntag!!

Eure Mathilda

Versuch Nr. 1: Cookies

Ellen von Kleine Wunder überall brachte mich auf die Idee, auch mal das Rezept für die Most Bestest Soft Baked Chocolate Cookies EVER auszuprobieren.

Also zog ich erstmal los, um erstmal die Zutaten, die ich noch nicht zuhause hatte, sowie alle möglichen Füllungen einzukaufen…

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Butter zum Schmelzen bringen – gehackte Schokolade, Zucker und Kakao hinzugeben – Apfelmus unterrühren:Cookies1

Mehl und Backpulver dazu – für eine halbe Stunde in den Kühlschrank – mit Füllung dann im Backofen 8-10 Minuten bei 175°C backen:Cookies2

Das klingt nicht schwierig!

Allerdings hab ich den Kakao vergessen :-( und am Ende das Salz. Hätte ich bei Ellen doch aufmerksamer gelesen, wenn sie sogar „Fleur-de-Sel-Cookies“ schreibt…

Meine Füllungen sind:

  • Müsli-Crunchies
  • Marshmallows
  • weiße Schokolade
  • Erdnussbutter

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Guten Appetit!