10 spontane Erkenntnisse aus 30 Jahren

Dieser Beitrag wurde motiviert durch Anne von anny-thing.de

1. Lass die Finger von Haschkeksen!
2. Sei gnädig mit deinem jüngeren Ich. (Es ist in Ordnung, Gelegenheiten zu verpassen.)
3. Meide den Vergleich. (Und meide Menschen, die dir den Vergleich aufzwingen.)
4. Das Leben ist zu kurz, um nicht nach Neigung zu studieren. (Das Leben ist nicht zu kurz, um nochmal neu anzufangen.)
5. Gebet ist wie Atmen. (Einfach. Natürlich. Lebensnotwendig.)
6. Sex wird überbewertet und Intimität unterschätzt.
7. Gib Lebensmitteln und Gerichten, die du nicht magst, eine zweite Chance. (Und in fünf Jahren eine dritte.)
8. Wenn du dir unsicher bist, benenne das Offensichtliche. (Nur weil es für dich offensichtlich ist, muss es das nicht auch für andere sein.)
9. Jeder Mensch freut sich über Postkarten und kleine handgeschriebene Briefe. (Schreib mal wieder. Trau dich. Auch wenn nichts zurückkommt.)
10. Wenn du auf eine Hochzeit gehst, bei der es erst abends deftiges Essen gibt, dann frühstücke ausreichend. (Oder pack dir ein Vesper ein.)

#LOVEmber – Eines Tages, wenn ich groß bin …

Glücklicherweise habe ich der Vorgärtnerin schon von Anfang an gesagt, dass ich nur sporadisch beim LOVEmber mitmachen werde. Dabei gefällt mir der Untertitel „Ode an den vernachlässigten Monat“ ausgesprochen gut, was vermutlich weniger daran liegt, dass der November bei mir ein vernachlässigter Monat ist, als vielmehr daran, dass ich Oden liebe. Ja, eines Tages, wenn ich groß bin, schreibe ich vielleicht noch eine weitere Abschlussarbeit, Diplomarbeit oder Doktorarbeit und dann über poetologische Oden, denn ich habe, wie auch die geneigte Leserin schon feststellen durfte, sowohl einen Hang zur Poetologie – nach Juli Zeh also zu dem Metier, dem sich Schriftsteller zuwenden, um sich vorm Schreiben zu drücken – als auch zur Ode, die sich schon im dritten Semester leise in mein Herz geschlichen hat. Ein Herzensthema also und vielleicht finde ich eines Tages, wenn ich groß bin, auch ein größeres Zeitfenster, mich diesem Thema zu widmen. (Oder ich fange heimlich, still und leise einfach jetzt schon damit an.)

Lyrik an sich ist für mich die schönste Kleinigkeit der Welt, es ist Wortmusik, und ich wünsche mir, dass auch eines Tages, wenn ich groß bin, immer noch ein Gedichtband auf meinem Nachttisch liegt oder sich zerfleddert in meiner Handtasche befindet. „FÜR MEHR GEDICHTE IM ALLTAG“, so könnte eine Initiative heißen, die ich eines Tages, wenn ich groß bin, einmal gründen würde; Gedichte nicht nur in der U-Bahn, sondern auch sonst im öffentlichen Raum, auf der Rückseite der Wartenummerzettel beim Finanzamt zum Beispiel oder auf den Papiertüten der Bäckerei am Eck. Ich könnte jetzt schon anfangen, Gedichte zu verbreiten, nicht nur virtuell, sondern analog, Lyrik zum Anfassen, die ich auf Papier drucke und dann mitnehme,…

…vielleicht sogar auf die Weltreise, die ich eines Tages, wenn ich groß bin, machen möchte und die sich in meinem Kopf bereits auf ein paar einzelne Ziele sowie eine Reise mit der Transsib verkürzt hat. Ich möchte durch die Mongolei reisen und durch Sibirien, und eines Tages, wenn ich groß bin, werde ich Russisch lernen – mit ein paar Worten habe ich schon angefangen -, dann bin ich besser gewappnet für die Transsib. Ich werde Zeit brauchen für meine Reise, Wochen oder Monate, und ich hoffe so sehr, dass ich sie mir eines Tages, wenn ich groß bin, auch nehmen werde, dass ich meine Herzenswünsche nicht ein ums andere Mal zurückstelle, sondern mein inneres Navigationsgerät mich langfristige Vorbereitungen treffen lässt und ich schließlich mit Kopf und Herz und Bauch den Kairos ergreifen kann.

#augustbreak2016 – Favourite mug

Ich könnte euch, wäre ich zuhause, mühelos meine Lieblingstasse präsentieren. Ich habe sie nicht, weil sie besonders schön ist, sondern weil ich sie von meinem Patenkind vor einigen Jahren geschenkt bekam. Sie hat eine gute Größe und ist glücklicherweise recht stabil.
Allerdings schreit mir dieses Stichwort gerade viel zu laut „Wohlstandsgesellschaft“ ins Gesicht. Nach der Lieblingstasse zu fragen, setzt voraus, dass das Gegenüber mehrere Tassen besitzt, aus denen es vermutlich verschiedene Getränke wie Kaffee oder Tee trinkt. Dabei haben viele Menschen nicht mal Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Menschen auf der Flucht leben von der Hand in den Mund, Familien teilen sich das Lebensnotwendigste.

Aus einem Berg an Geschirr hingegen die liebste Tasse auszuwählen, zeigt zumindest mir einmal mehr, wie privilegiert ich bin. Ich bin so reich, dass ich mir als Tourist gleich alle drei Tassen kaufen könnte, die ich heute in einem kleinen Laden entdeckt habe. Kurz habe ich gezögert, ob mir die obere als Kitsch nur ein müdes Lächeln entlocken soll oder sie eine ernst gemeinte Aufforderung darstellt. Erstrebenswert ist es jedenfalls:
„Make art, not war.“

#augustbreak2016 – Love is…

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Liebe ist etwas, das nicht verborgen bleibt.
Liebe will raus und sie will das Beste für den anderen. Daher findet sie immer wieder Wege, sich zu zeigen: Im Zuhören und Helfen, in gemeinsamem Lachen, in Loyalität. Im unermüdlichen Dasein, in Geschenken und kleinen Gesten, in aufmunternden Worten oder einer liebevollen Umarmung.

Gary Chapman prägte den Begriff von den „5 Sprachen der Liebe“: Lob und Anerkennung, Zweisamkeit, Geschenke, Hilfsbereitschaft, Zärtlichkeit. Jeder Mensch drücke seine Liebe mit unterschiedlichem Schwerpunkt durch diese Sprachen aus und fühle sich vor allem dann geliebt, wenn ihm dies in „seiner“ Sprache gezeigt würde. Dieses Konzept halte ich für einleuchtend und mit etwas Reflexion und Kommunikation kann es das gemeinsame Leben erleichtern.

Auf dem Bild seht ihr einen Brief meines damals 11jährigen Patenkindes, der mich bis heute beeindruckt. Vor ein paar Jahren war mein Mann kurzzeitig arbeitslos und so lief es finanziell nicht gerade rund bei uns. Als mein Patenkind das mitbekam, spazierte er schnurstracks in sein Zimmer und kam mit 20 Euro wieder, die er uns ganz unbedingt schicken wollte. Seine Mutter zögerte kurz, konnte es ihm aber nicht guten Gewissens verweigern. Denn er hatte sehr genau verstanden, worum es ging: Wenn jemand gerade weniger hat, dann geben wir ihm etwas ab, und wenn wir selbst Hilfe brauchen, werden wir sie auch bekommen.

Solidarität im Alltag – auch das ist Liebe.

#augustbreak2016 – Sweetness

„Blaubeeren gibt’s doch nur im Märchen“, meinte mein Mann, als ich diese süße Frucht so bezeichnete, wie es seiner Meinung nach nur Kinder tun. Für Süßes bin ich nicht so zu haben, ich mag herzhaftes Essen und auch im sonstigen Leben hat bei mir nur ausgesprochen wenig eine Zuckerglasur.
(Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir im Prinzip auch nur die Katze ein. Sie läuft mit ihrem #hach-Effekt aber auch außer Konkurrenz.)
Das Wort „süß“ folgt bei mir meist auf ein „zu“ (zum Beispiel für Getränke wie Eistee oder Cola) und es taugt mir auch nicht zur Beschreibung menschlichen Verhaltens (hier bevorzuge ich „lieb“ und „freundlich“). Zugegeben, manchmal nutze ich es etwas klischeehaft, wenn ich über Mädchen spreche, die ich gerade erst kennenlerne und über die ich sonst nicht viel zu sagen weiß. Jedoch sollte doch eigentlich schon der Wörterbucheintrag deutlich machen: „Süß“ ist in erster Linie eine Geschmacksrichtung. Für Himbeeren, Brombeeren oder – Heidelbeeren.

[Für Raph x Elle hingegen hat „Süße“ ein recht großes Bedeutungsspektrum. Lesenswert.]

Es sind immer die kleinen Dinge.

Es sind die kleinen Dinge im Leben, auf die es ankommt. Nicht die großen Gesten, die theatralischen Auftritte, die beeindruckenden, lange geplanten und überall beworbenen Wichtigkeiten. Natürlich setzen sich diese Momente in unserem Kopf fest. Wir können all den Jubiläen und Rückblenden sowieso nicht aus dem Weg gehen und spätestens beim Durchblättern der Fotoalben werden wir wieder an sie erinnert. Doch hinter den vielen inszenierten, zelebrierten, durchstudierten Großauftritten sind es am Ende doch die Augenblicke am Rande derselben, die uns verändern. Noch heute spüren wir die tröstende Hand auf der Schulter in der Garderobe des Schulballs, blicken in frisch verliebte Augen, während unser Herz einen kleinen Hüpfer macht, fühlen den aufmunternden Blick eines Freundes auf uns ruhen, wenn wir das Wort ergreifen, denken an Worte wie „Danke“ und „Das war schön“ und an krakelig geschriebene Sätze auf abgegriffenem Papier. Wir erinnern uns nicht an die feierliche Zeugnisübergabe, sondern daran, wie wir danach auf dem sonnenwarmen Feldweg lagen, wir können kaum mehr sagen, wer bei diesem runden Geburtstag dabei war, aber wissen noch gut, wie ein paar Blicke genügten, um einem lange nicht gesehenen Bekannten die Ausweglosigkeit einer bevorstehenden Trennung zu vermitteln. Wir haben längst vergessen, wie ein Mensch aussah oder welch lang ausgewähltes Kleidungsstück er trug, wenn wir daran zurückdenken, wieviel uns seine Einladung oder sein Wohlwollen damals bedeutete. Es sind die wenigen Momente, in denen wir zuließen, dass so etwas wie Intimität entstand. Momente der stillen Übereinkunft, des unausgesprochenen Verständnisses, der unbedachten und doch alles offenbarenden Geste. Sie können nicht hergestellt oder erzeugt werden. Sie sind nicht planbar. Sie entstehen neben und im Verzicht auf alle Inszenierung. Wer sie erschaffen will, wird scheitern – und während des Versuchs vielleicht doch unverhofft und unerwartet mit ihnen beschenkt.

#aprillove2015 – Evening rituals

Evening rituals2Angesichts meiner „morning view“ ist das heutige Bild sicher keine große Überraschung. Mein Tag beginnt mit Katze und er endet mit Katze. Also gibt es sehr vorhersehbar auch zum Thema „Evening rituals“ ein Katzenbild.

Eingekuschelt mit Decke auf dem Sofa sitzen, noch eine Serienfolge schauen und dabei die Katze auf dem Schoß haben. Je nach Decke tappt sie erstmal herum bis sie sich schließlich hinlegt, schnurrt und einschläft. Ein schönes und verlässliches Abendritual.

PS. Ich weiß, das Bild ist dunkel (ich habs schon versucht, mit nem Filter heller zu kriegen), aber die Kleine liegt eben immer gern auf Tarnuntergrund und um das Licht ist es bei uns abends auch nicht so gut bestellt. Hinzu kommt mein Smartphone ohne Blitz. Aber vielleicht könnt ihr doch ein klein wenig die Konturen erkennen ;-)

#aprillove2015 – From where I stand

Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich herausgefunden hatte, was dieser Titel bedeutet. „From where I stand“ – „Von wo ich stehe“, was war damit nur gemeint? Ein Aussichtsbild oder der Punkt, auf dem man gerade stand? Warum hieß es dann nicht „Where I stand“? Ich rätselte herum und erwog diverse metaphorische, philosophische und anthropologische Interpretationen. Vielleicht war damit ja auch die eigene Lebenssituation gemeint, die man durch ein Foto irgendwie symbolisch abbilden sollte? Bevor ich mir das Hirn völlig zergrübelt hatte, half mir schließlich die Suchmaschine meiner Wahl weiter, indem sie mich – wie könnte es anders sein – zu Instagram lotste, wo dieser Hashtag zahlreiche Bilder zutage beförderte, auf denen die Füße von Menschen zu sehen sind, wie sie gerade auf dem Boden stehen. „From where I stand“ – endlich ergab der Titel einen Sinn! Ich stehe mit den Füßen auf dem Boden!

Aber, ach, wozu sich immer an alle Vorgaben halten! Wenn ich mir schon so viele Gedanken um diese Aufgabe gemacht habe und sie von links und rechts, oben und unten betrachtet habe, dann darf ich diesen Titel auch mal kopfüber stellen und euch ein altes Bild präsentieren: FROM WHERE I STAND.
Die Interpretation ist dann diesmal euch überlassen.

#aprillove2015 – My morning view

My morning viewMy morning view

Nachdem mein Wecker geklingelt oder ein morgendlicher Weckruf per Telefon eingegangen ist, merkt die Kleine schnell, dass ich wach bin. Sie kommt dann maunzend zu mir und hüpft auf die Bettdecke. Dort lässt sie sich schnurrend nieder. Ich sitze noch eine halbe Stunde in meinem Bett und checke via Smartphone, was es Neues im Netz gibt. Dabei habe ich diesen Ausblick.

#aprillove2015

Wie die meisten regelmäßigen Leser*innen schon mitbekommen haben, geht es hier gerade eher langsam zu. Das liegt vor allem daran, dass ich mich in einer Intensivlernphase für mein Examen befinde und erstaunlicherweise zwar immer noch viel schreibe, aber mir meist die Energie und Muße fehlen, das danach auch in Form von Blogposts zu bringen.
Daher habe ich mir überlegt, dass es im April etwas Locker-Leichtes für zwischendurch gibt, etwas, das ich so noch nie mit meinem Blog gemacht habe, was mich neben dem Lernen wenig Kraft kosten wird und euch an manchen Stellen möglicherweise ein wenig mehr an meinem Alltag teilhaben lässt als das sonst der Fall ist:

Ich mache bei Susannahs Photo Challenge „April LOVE 2015“ mit!

Die Challenge funktioniert so, dass Susannah Stichworte vorgibt, zu denen man etwas fotographieren kann. Schon auf den ersten Blick fand ich ihre Stichworte sehr inspirierend und dachte, das ist etwas, was mir Freude machen wird!

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Ich werde mir die Stichworte nehmen und jeden Tag einen neuen Beitrag dazu hochladen. Vielleicht werde ich gelegentlich ein paar Sätze dazu schreiben oder auch mal ein Stichwort mit einem kurzen Text beantworten, wir werden sehen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mitzumachen, kann sich gern anschließen!
Bei Susannah läuft die Challenge vor allem über Flickr und Instagram und ich bin noch nicht sicher, ob ich mich extra dafür anmelden werde. Wenn also noch jemand mit Blog mitmachen möchte – nur zu! Ich würde mich freuen!

Auf einen April voller LIEBE! ;)

Eure Mathilda

PS. Liebe Email-Follower, ich hoffe, ihr seid nicht böse, nun einen Monat lang täglich eine Mail zu bekommen. Ich habe immer ein wenig Sorge, dass ihr euch zugespamt fühlt, hoffe aber, dass ihr einfach Freude an meinen Bildern haben werdet :-)

#8 Minesweeper spielen

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Im Laufe dieses Jahres lasen einige Personen meine Liste der „14 Punkte für 2014“ auf meiner Handyhülle und während die Aussicht darauf, auf einen Flohmarkt zu gehen oder in einem See zu baden, jedem unmittelbar als wünschenswert einleuchtete, gab es bei #8 nur wenige, deren Gesicht sich unwillkürlich zu einem breiten Grinsen verzog. Die meisten fragten irritiert: „Was ist denn Minesweeper?“ und lasen nach meiner Antwort, „ein Computerspiel“ ohne mit der Wimper zu zucken weiter. Wie könnte man auch jemandem, der vor ungefähr 15 Jahren nicht selbst den Reiz dieses Spiels ausgekostet hatte, dieses klassische Windowsvergnügen nahebringen?

Vier Spielmöglichkeiten standen mir in meiner frühesten Jugend am heimischen PC zur Verfügung: FreeCell, Hearts, Solitär und Minesweeper. Alle vier liebte ich heiß und innig und spielte sie stundenlang und mit Hingabe. Mit großem Vergnügen erinnere ich mich an einen Sommer, einige Jahre später, als ich den Freuden der Minensuche erneut erlag. Obwohl die Menge an Musikdateien auf dem Rechner auch schon rapide zugenommen hatte, konnte ich in diesen besagten Sommertagen über Winamp exakt drei Lieder abspielen, an die ich mich aufgrund der Dauerbeschallung selbstverständlich noch erinnere: Christina Aguilera: Genie in a Bottle, LeAnn Rimes: Life Goes On und Take That: Back for Good. Ja, da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als fleißig weiter nach der nächsten Mine zu suchen…

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Adventskalender mit Bildern, Zitaten und Tee

Es ist Mitte November und für die DIY-Adventskalenderbastler damit allerhöchste Eisenbahn. Immerhin wollen 24 Päckchen gebastelt und befüllt werden. Während ich mich letztes Jahr für eine Bechervariante mit Nüssen, Früchten und Studentenfutter entschied, steht dieses Jahr ganz im Sinne von Kunst & Poesie. Für den Geist gibt es Zitate und Bilder, für den Körper gibt es leckeren Tee.

Mein Adventskalender ist kostengünstig und vor allem auf die eigene Kreativität angewiesen. Hier seht ihr zunächst meinen Arbeitstisch und dann zeige ich euch, wie ich vorgegangen bin.

SAMSUNGMan braucht:

schöne Bilder
etwas dickeres Geschenkpapier
eine Zitatsammlung, hier Kalender mit Sprüchen
Teebeutel
Klebstoff, Schere

1. Eine Reihe von schönen Bildern im kleinen Format entwickeln lassen

wpid-2014-11-16-18.18.54.jpg.jpegIch habe gute Erfahrungen mit Pixum gemacht, aber es gibt auch haufenweise andere Anbieter, bei denen man oft von heute auf morgen Fotos entwickeln lassen kann. Ich wähle dafür ein Format mit einem weißen Rand und einer Größe von ca. 9cm.

Meine Bilder stammen aus meinem eigenen tumblr-Account, auf dem ich über das ganze Jahr schöne Fotos, Zitate und Sprüche sammle. Für eine Übersicht gehe ich in mein Archiv und speichere mir die Bilder ab, die ich verwenden möchte.

2. Zitate auswählen und die Rückseite der Bilder damit beschriften, bekleben,…

Die Zitate nehme ich ebenfalls von Tumblr oder aus verschiedenen Kalendern oder Aufstellern, die dann auch gern mal der Schere zum Opfer fallen.

Dazu kommen eigene Assoziationen zu den Bildern oder einfach gute Wünsche für den jeweiligen Tag.

3. Verschiedenen Tee besorgen

wpid-2014-11-16-18.19.27.jpg.jpegGerade jetzt gibt es ja sogar Tee als Adventskalender zu kaufen, sodass man leicht an 24 verschiedene Sorten kommen kann.
Ich persönlich finde es aber auch nicht schlimm, wenn eine Teesorte doppelt auftaucht – ich stelle also Tee aus meiner eigenen Teesammlung zusammen und kaufe oft noch einen gemischten Pack im Supermarkt.
Für die Adventssonntage kann man sich natürlich auch noch eine kleine Besonderheit einfallen lassen.

4. Kleine Umschläge aus Geschenkpapier basteln

wpid-2014-11-16-18.37.55.jpg.jpegIch hoffe, man kann einigermaßen erkennen, wie ich die Umschläge gebastelt habe. Ich nehme das Bild und falte das Papier rundherum wie auf dem ersten Bild zu sehen. Man muss dabei darauf achten, dass man links und rechts etwas Luft lässt. Danach schneide ich im unteren Teil die geknickten Ränder ab und klebe sie dann auf die eingeklappten Ränder, sodass ich einen Umschlag erhalte. Zum Schluss noch das Umschlagfach etwas einschneiden und den oberen Teil entsprechend anpassen.
Meine Umschläge sehen nicht perfekt aus, jeder ist ein wenig anders, aber gerade das gefällt mir daran. Schließlich kommen Bildchen und Tee in den Umschlag.

Zuletzt muss man nur noch die Umschläge zukleben und nummerieren. Wer kein normales Klebeband nehmen will, ist mit schönem Masking Tape sicher gut bedient. Die Zahlen schreibe ich von Hand vorn auf den Umschlag, hier lassen sich natürlich auch hübsche Kleber anbringen.

Alle Umschläge kommen in ein Päckchen, das man auch gut in anderes Geschenkpapier einpacken kann.
Der hier gezeigte Adventskalender ist mein Geschenk an eine liebe Freundin, die heute Geburtstag hat.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbasteln oder Inspirierenlassen!